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Ein Rückblick auf den Aufstand von FLINT-Personen in Polen

Von Zofia nierodzińska

»Ich wünschte, ich könnte meine Regierung abtreiben.« Diesen Wunsch scheinen dieser Tage nicht nur Protestierende in Danzig zu haben. Foto: Lukasz Katlewa/Wikimedia , CC BY-SA 4.0

Als ich vor fünf Jahren in Berlin anfing, mich bei Ciocia Basia, einer aktivistischen Gruppe, die sichere Abtreibungen in Polen organisiert, zu engagieren, fand in Polen gerade der Czarny Protest (Schwarzer Protest) statt. Auf dem Höhepunkt der Proteste am 3. Oktober 2016 gingen in mehreren polnischen Klein- und Großstädten zwischen 100.000 und 200.000 schwarz gekleidete Menschen auf die Straße. Es war eine Reaktion auf den von der Inititiative Stop Aborcji (Stoppt Abtreibungen) formulierten Gesetzentwurf, der wenige Tage zuvor in erster Lesung im Sejm, dem polnischen Parlament, genehmigt worden war und für Schwangerschaftsabbrüche bis zu fünf Jahre Haft vorsieht. Die Konservativen waren damals erschrocken über den Aufstand von FLINT-Personen (1) und lehnten den Gesetzesentwurf letztendlich ab.

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