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Sozialproteste: Warum so lauwarm?

Von Lene Kempe

Im Sommer war´s noch wärmer, aber auch nicht richtig unbeschwert. Foto: Matthias Berg

Vielleicht kamen sie in den letzten Jahren einfach zu oft: die Ankündigungen, dass es bergab geht mit der deutschen Wirtschaft. Die globale Finanzkrise, die Deutschland Ende 2008 in die Rezession rutschen ließ, versetzte dem Wohlstandsversprechen für breite Teile der Bevölkerung einen ersten Stoß.

Die Corona-Pandemie hat dieses Gefühl der Entsicherung vor zweieinhalb Jahren wieder hochgespült und seitdem quasi auf Dauer gestellt. Gestörte Lieferketten, Materialengpässe und Lockdowns befeuerten zudem die Debatte um einen Wandel des globalen Wirtschaftssystems und warfen die Frage auf, wie und ob Deutschland darin sein »Wohlstandsniveau« halten könnte. Und schließlich schürte der Ukraine-Krieg nicht nur Ängste vor weiteren militärischen Konfrontationen, sondern trieb auch die ohnehin steigenden Energiepreise weiter in die Höhe. Die anhaltende Teuerung nahezu aller Lebenshaltungskosten bildet nun so etwas wie das vorläufige Ende dieser langen Krisenkette.

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