analyse & kritik

Zeitung für linke Debatte & Praxis

Abo| |ak 671 | Deutschland

Den Fundis im Weg sitzen

Rund 100 Feminist*innen sind wegen Bockaden gegen den »Marsch für das Leben« angeklagt

Von Anne Meerpohl

Geben sich gerne lieb und nett: die Fundamentalist*innen vom »Marsch für das Leben«, hier 2019 auf der Wiese vor dem Bundestag. Foto: C. Suthorn / wikimedia, CC-BY-SA-4.0

Seit 2002 halten selbsternannte »Lebensschützer« unter der Schirmherrschaft des Bundesverbands Lebensrecht jährlich einen Schweigemarsch ab, um gegen das Recht auf Schwangerschaftsabbrüche und gegen Sterbehilfe zu demonstrieren. Mit Parolen wie »Deutschland treibt sich ab« oder »Stop Feminism« fordern sie unter anderem die Verschärfung der Paragraphen 218 und 219a. Dabei produzieren sie möglichst friedlich wirkende Bilder mit weißen Holzkreuzen, Luftballons, Schildern mit riesigen Babyfotos und inszenieren sich als die vermeintlichen Retter*innen von Menschen mit Behinderung in dieser Gesellschaft. Alles ist in grün gehalten, der Farbe von Ostern und der Auferstehung.

Noch kein Abo?

Ein ak-Abo versorgt dich mit fundierten Analysen, jeder Menge Kritik und dem Wichtigsten aus linker Debatte und Praxis weltweit!

  • Jahres-Abo

    • monatlich auf 36 Seiten + Sonderhefte

    • Online-Zugang zu allen Artikeln

    • mit Abo-Prämie!

  • Probe-Abo

    • monatlich auf 36 Seiten

    • Online-Zugang zu allen Artikeln

    • 10 Euro (für 4 Monate, danach 55 Euro/Jahr)

  • Sozial-Abo

    • monatlich auf 36 Seiten + Sonderhefte

    • Online-Zugang zu allen Artikeln

Du hast bereits ein Abo und willst dich einloggen?

Zum Login