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Am 11. Oktober 2020 wird in Wien gewählt. Auf dem Stimmzettel ist auch die neue Partei Links

Von Jannik Eder

Die neue Partei Links will ein Sammlungsbecken links von SPÖ und Grünen werden. Foto: Links

Die Wiener Grünen präsentierten im Juni dieses Jahres ein Konzept für einen »autofreien« ersten Bezirk. Allerdings mit 16 Ausnahmen: Beispielsweise dürfen alle Bewohner*innen des ersten Bezirks, der auch Innere Stadt genannt wird, dort weiter mit dem Auto fahren. Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) nannte die Kampagne zur vermeintlichen Autoverbannung »Aktionismus» und grollte: »Wenn die Interessen der Bevölkerung nicht wahrgenommen werden, werde ich mich als Bürgermeister lautstark dazu äußern und gegebenenfalls auch eingreifen.« Der in verkehrspolitischen Fragen wenig progressive Ludwig setzt bei der Landtags- und Gemeinderatswahl in Wien im Oktober einerseits auf die Autofahrer*innen. Andererseits ärgerte ihn, dass sein grüner Koalitionspartner unter Vizebürgermeisterin Birgit Hebein den Plan mit dem ÖVP-Bezirksvorsteher der Inneren Stadt entwickelt hatte. Bahnt sich in Wien so wie im Bund eine Koalition aus ÖVP und Grünen an?

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