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Jagd auf digitale Skelette

Die Verfolgung von Antifaschist*innen im Budapest-Komplex dient auch als Experimentierfeld für neue Technologien – vor allem ein Sachverständiger tut sich hervor

Von Britta Rabe

Foto des Oberlandesgerichtes Düsseldorf, Bäume davor, keine Menschen zu sehen.
Probiert einfach mal was Neues aus: das Oberlandesgericht Düsseldorf. Foto: Charlie1965nrw/Wikipedia , CC BY-SA 3.0

Am OLG Düsseldorf läuft seit Januar der Prozess gegen die sechs Antifaschist*innen Nele, Luca, Paula, Moritz, Clara und Emmi (ak 723). Dieses Verfahren, das in einem Hochsicherheitsprozessgebäude stattfindet, ist Teil des sogenannten Budapest-Komplexes. Die Angeklagten werden der Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung, der gefährlichen Körperverletzung und des versuchten Mordes beschuldigt. Während der ersten 20 Prozesstage dominierten in Düsseldorf allerdings zwei andere Vorfälle: Im Januar 2023 hatten mehrere Personen in Erfurt zwei Neonazis niedergeschlagen und im April 2022 war dort eine Thor-Steinar-Filiale beschädigt und dabei eine Verkäuferin angegriffen worden. Emmi wird der Teilnahme an beiden Vorfällen beschuldigt.

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