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Mit Weißwein gegen internationale Investor*innen

In Zentralgeorgien protestieren etliche gegen ein Staudammprojekt und das Versagen europäischer Nachhaltigkeitsstrategien

Von Evelina Gambino

Die georgische Künstlerin Tamar Magradze arbeitet in Ölgemälden, Filmen und Animationen u.a. mit der ambivalenten Symbolik der Staudämme zwischen Fortschrittserzählung und Naturzerstörung. Foto: Tamar Magradze

Ende Oktober 2020 wurde in der Bergregion von Lechkhumi in Zentralgeorgien ein Protestcamp errichtet. Ziel des Widerstandes war das Baustellengelände eines Wasserkraftwerkkomplexes, bekannt als Namakhvani HPP. Dorfbewohner*innen, die durch den Bau von ihrem Land vertrieben wurden, stellten sich den Arbeiten von Beginn an entschlossen entgegen und fanden dabei die Unterstützung von mehr und mehr Menschen innerhalb und außerhalb Georgiens. Einige von ihnen entschieden sich, dauerhaft in der Region zu bleiben und die Bauarbeiten mit dem Blockade-Camp zu stören. Für sie steht das Projekt stellvertretend für eine nur auf dem Papier nachhaltige Strategie zur Entwicklung der Wirtschaft des Landes – auf Kosten seiner empfindlichen Ökosysteme und seiner Bewohner*innen.

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