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Aufstand wegen Polizeimord

In Thessaloniki wurde Kostas Fragoulis von einem Beamten getötet, weil er ein Rom war

Von John Malamatinas

Thessaloniki war das Zentrum massiver Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Protestierenden. Foto: Partizan Yunanistan/Twitter

Pavlos Fragoulis kniet sich vor der Wand hin, zündet eine Zigarette an und legt sie auf den Boden. Er zündet eine weitere an und raucht sie. Er murmelt vor sich hin, die Tränen laufen übers Gesicht. Vor ihm steht frisch gesprüht der Name seines Sohnes, Kostas. Etwas weiter rechts über die Treppe steht: »Es war nicht das Benzin, es war nicht das Geld, die Bullen haben auf mich geschossen, weil ich ein Roma war.« Es ist ein sonniger Dezembertag zwischen Weihnachten und Silvester. Familie und Freund*innen haben sich versammelt, um ein Graffiti am Tatort, hier in Diavata/Thessaloniki im Norden Griechenlands, anzubringen. Ursprünglich war geplant, die komplette Wand mit einem Porträt von ihm zu verzieren. Der Hotelbesitzer weigerte sich aber, die ganze Wand freizugeben. Die Aktion wurde am gleichen Tag an der Autobahnauffahrt zum Viertel vervollständigt.

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