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Auf der Bullenparty

Die steigenden Preise für Lebensmittel erfreuen Finanzanleger, werden aber für eine Verschärfung der Hungerkrise sorgen

Von Guido Speckmann

Ein Maiskolben in einem abgeernteten Feld
Die Preise für Agrarrohstoffe steigen, die Anleger freuen sich. Aber Mais und Weizen sind nicht irgendwelche Rohstoffe, von ihnen hängt die Ernährung von Abermillionen Menschen ab. Foto: Johan Neven / Flickr, CC BY 2.0

Ende April gab es an den wichtigen Terminbörsen für Agrarrohstoffe in Chicago und Kansas unerwartete Kursfeuerwerke. Die Terminkontrakte für Weizen und Mais sandten »bullische Signale« aus, es war gar von einer Bullenparty die Rede. Ins Normaldeutsche übersetzt: Die Anleger setzen auf steigende Preise. Warum aber die Preise für zukünftige Weizen- oder Maislieferungen anstiegen, war nicht klar. In der Analyse eines Futtermittelmaklers hieß es: »Marktbeobachtern zufolge gab es keinen konkreten Auslöser für das unerwartete Kursfeuerwerk, vielmehr schaukeln sich die Warenmärkte derzeit aufgrund möglicher Versorgungsängste gegenseitig in die Höhe.« Aber noch ein weiterer Faktor wird genannt: spekulative Investoren.

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