Rente – wirklich nur Demografie und Mathematik?
Das ist keine Bösartigkeit, das ist Demografie und Mathematik«, rief Kanzler Friedrich Merz (CDU) den versammelten Gewerkschafter*innen auf dem DGB-Bundeskongress Mitte Mai zu, während er die aus seiner Sicht notwendige Rentenreform erläuterte.
Der Verweis auf die Demografie – also die veränderte Zusammensetzung der Bevölkerung nach Altersgruppen – ist seit Jahrzehnten ein Klassiker neoliberaler Politiker*innen. Mit diesem Argument wollen sie die per Umlage finanzierte gesetzliche Rentenversicherung schwächen und die kapitalgedeckte Alterssicherung ausbauen. Der Verweis auf die Demografie darf natürlich auch im Gesetzentwurf zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenkassen nicht fehlen.
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