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Zu viele alte Teenager

Ein Sammelband zum 50. Geburtstag des Punk setzt zu stark auf Erinnerung

Von Gabriel Kuhn

Ein breitbeiniger Mann wird während eines Konzerts von Zuschauenden auf den Händen getragen.
Der Altersdurchschnitt liegt hier eher im mittleren Segment. Punk ist ja auch schon 50. Foto: Evgeniy Smersh / Unsplash

Ich hätte es besser wissen sollen: Sammelbände zu rezensieren, gehört zu den undankbarsten Aufgaben des Autorendaseins. Die Fülle der Beiträge in »Bored Teenagers. Ein Punk-Mixtape«, von Jonas Engelmann im Ventil Verlag herausgegeben, macht es nicht einfacher. Von über 150 »Einstiegen, Zugängen und Eingängen in Punk« ist in der Einleitung die Rede, auf der Homepage des Verlages gar von über 200. Die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte (ja, ich habe nachgezählt). Alle Texte gehen von einem spezifischen Punk-Song aus.

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