Moralismus und Segregation
Schwedens restriktive Drogenpolitik kreiert mehr Probleme, als sie löst
Von Gabriel Kuhn
Die internationale bürgerliche Presse findet seit einigen Jahren Gefallen daran, dass das einstige sozialdemokratische Vorzeigeland Schweden scheinbar vor die Hunde geht. Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit: die Bandenkriminalität. »Schweden ist geplagt von Drogenkriegen«, titelte die Frankfurter Rundschau im November 2025. Andernorts ist von »brutalen Drogengangs« oder »Teenagern, die für Drogen töten«, zu lesen. Starker Tobak, aber einiges geht hier durcheinander.
Noch kein Abo?
Ein ak-Abo versorgt dich mit fundierten Analysen, jeder Menge Kritik und dem Wichtigsten aus linker Debatte und Praxis weltweit!
-
ak-Abo
-
monatlich auf 32 Seiten + Onlinezugang
-
als Print oder Digital-Abo erhältlich
-
-
Förder-Abo
-
monatlich auf 32 Seiten + Onlinezugang
-
als Print oder Digital-Abo erhältlich
-
du finanzierst ein Sozial-Abo
-
-
Sozial-Abo
-
monatlich auf 32 Seiten + Onlinezugang
-
als Print oder Digital-Abo erhältlich
-
ermäßigter Preis
-
Du hast bereits ein Abo und willst dich einloggen?
Zum Login