Lust auf Faschismus
Die Historikerin Dagmar Herzog schreibt über Eugenik und den »sexy Rassismus« der Rechten
Von Thore Freitag
Verkrampft-bissige Politiker*innen, die vor schlumpfblauem Hintergrund für völkische Politik werben: Trotz ihres ungebrochenen Erfolgs gilt die AfD gemeinhin eher nicht als sexy. Die US-Historikerin Dagmar Herzog schlägt einen anderen Blick vor. Bei ihr rückt der Körper ins Zentrum faschistischer Politik, denn über ihn lässt sich auf affektiver wie auf sexueller Ebene mobilisieren. Zwei ihrer Vorträge sind nun als Essay-Büchlein mit dem Titel »Der neue faschistische Körper« erschienen.
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