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Weniger arbeiten, mehr verdienen

Wer den Wirtschaftsstandort Deutschland retten will, muss die Arbeitszeitdebatte vom Kopf auf die Füße stellen

Von Thabo Huntgeburth

In der aktuellen Diskussion um Arbeitszeit bleiben bestimmte Grundannahmen oft unhinterfragt – zum Beispiel, dass mangelnde Produktivität auf die Faulheit von Arbeiter*innen zurückzuführen sei. Foto: Gerd Altman / Pixabay

Mit dem konservativen Kampfbegriff »Lifestyle-Teilzeit« hatte Bundeskanzler Friedrich Merz bei vielen Werktätigen schon gewaltiges Augenrollen ausgelöst. Wie ein strenger Schulmeister holte er wenig später zu einem noch größeren Verbalschlag aus: Vor Deutschlands versammelten Industriellen bezweifelte er beim Neujahrsempfang der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau, ob die Zahl der Krankheitstage von Angestellten tatsächlich notwendig sei – um anschließend über den Begriff der »Work-Life-Balance« zu spotten. Der Kanzler blies zum Klassenkampf von oben.

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