Weniger arbeiten, mehr verdienen
Wer den Wirtschaftsstandort Deutschland retten will, muss die Arbeitszeitdebatte vom Kopf auf die Füße stellen
Mit dem konservativen Kampfbegriff »Lifestyle-Teilzeit« hatte Bundeskanzler Friedrich Merz bei vielen Werktätigen schon gewaltiges Augenrollen ausgelöst. Wie ein strenger Schulmeister holte er wenig später zu einem noch größeren Verbalschlag aus: Vor Deutschlands versammelten Industriellen bezweifelte er beim Neujahrsempfang der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau, ob die Zahl der Krankheitstage von Angestellten tatsächlich notwendig sei – um anschließend über den Begriff der »Work-Life-Balance« zu spotten. Der Kanzler blies zum Klassenkampf von oben.
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