analyse & kritik

Zeitung für linke Debatte & Praxis

Abo| |ak 673 | International

Keine Feuerwehr, nur Polizei

Angesichts der verheerenden Waldbrände in Griechenland steigt die Wut auf die Mitsotakis-Regierung – viele organisieren sich selbst

Von John Malamatinas und Yegor Puleaux

Verzweifelter Kampf gegen die Flammen im südlichen Peloponess. Foto: Yegor Puleaux.

In Griechenland wüten seit Tagen die schlimmsten Waldbrände in der Geschichte des Landes. Allein der Feuersturm im Norden Evias, der zweitgrößten griechischen Insel, verbrannten mehr als 50.000 Hektar Land. Das geht aus den Daten des Copernicus/Emergency Management Service der Europäischen Union hervor. Niemals zuvor verursachte ein einziger Brand eine derartige Zerstörung. Der bis dato größte Feuerschaden war 2007 in der Region Peloponnes entstanden, wo 44.841 Hektar zerstört wurden. Auch hier brannte es in den letzten Wochen, 26.127 Hektar gingen in Flammen auf, weitere 8.454 wurden in der Region Attika in Schutt und Asche gelegt. Insgesamt verbrannten dieses Jahr bisher über 85.000 Hektar Land (Stand 11. August).

Noch kein Abo?

Ein ak-Abo versorgt dich mit fundierten Analysen, jeder Menge Kritik und dem Wichtigsten aus linker Debatte und Praxis weltweit!

  • Jahres-Abo

    • monatlich auf 36 Seiten + Sonderhefte

    • Online-Zugang zu allen Artikeln

    • mit Abo-Prämie!

  • Probe-Abo

    • monatlich auf 36 Seiten

    • Online-Zugang zu allen Artikeln

    • 10 Euro (für 4 Monate, danach 55 Euro/Jahr)

  • Sozial-Abo

    • monatlich auf 36 Seiten + Sonderhefte

    • Online-Zugang zu allen Artikeln

Du hast bereits ein Abo und willst dich einloggen?

Zum Login