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Den roten Teppich ausgerollt

Der UN-Ernährungsgipfel gewährte ausgerechnet jenen mehr Einfluss, die für Hunger- und Klimakrise mitverantwortlich sind

Von Astrud Beringer

Agrarland. Ein Maisfeld ist zur Hälfte geerntet.
Die Landwirtschaft produziert global genug Nahrung. Die Gründe für Hunger sind Strukturell. Foto: Pixabay, Lizenzfrei

Es sind Entwicklungen, die erschrecken: Seit dem Ausbruch der Covid-19-Pandemie leiden verschiedenen Schätzungen zufolge weltweit zwischen 70 und 161 Millionen Menschen mehr an akutem Hunger. Insgesamt ist damit rund ein Zehntel der Weltbevölkerung von Hunger betroffen. Zusätzlich stieg die Anzahl an Menschen, die sich täglich um ausreichende Nahrung sorgen, von 320 Millionen auf dramatische 2,4 Milliarden an. Und auch noch das: Seit dem Sommer 2020 steigen die Preise für Agrarrohstoffen stark an. Der Preisindex der FAO, der Food and Agriculture Organization der UN, nähert sich dem Höhepunkt des letzten Peaks im Jahr 2011. Damals war das der Anlass für soziale Unruhen im Nahen Osten.

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