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Vom Zuschauer zum Bombenbauer

Er wollte einen hessischen Ableger der »Atomwaffendivision« gründen und Anschläge begehen – nun sitzt der 20-jährige Marvin E. in Frankfurt auf der Anklagebank

Von Mia Bär und Cihan Balıkçı

Plakat der CDU Spangenberg mit Marvin E. als Kandidat.
Heute Kandidat der CDU, morgen wegen neonazistischen Anschlagsplanungen im Knast. Rund 600 Sprengkörper wurden bei Marvin E. gefunden. Foto: CDU Spangenberg

Die rechtsterroristische Atomwaffendivision (AWD) trat erstmals 2015 in Florida in Erscheinung. Nach dem Prinzip des führerlosen Widerstands sollen Mitglieder hauptsächlich über das Internet rekrutiert werden, um diese für einen bewaffneten »Rassenkrieg« zu begeistern. Das Netzwerk und seine Anhänger*innen, die für mindestens fünf Morde in den USA verantwortlich sind, verbindet die Melange aus Rassismus, Antisemitismus, Antifeminismus und Hass auf homosexuelle Menschen. Mittlerweile finden sich nicht nur im Internet Personen unter der extrem rechten, terroristischen Marke zusammen – auch in die deutsche neonazistische Szene gibt es Verstrickungen der AWD. Ein Anhänger aus Hessen muss sich seit August 2022 in Frankfurt vor Gericht dafür verantworten.

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