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Was ist das für eine Partei

Die Linke steckt in ernsten Schwierigkeiten – widersprüchliche Positionen und Strategien kannibalisieren sich gegenseitig

Von Matthias Merkur und Alena Schulz

Kinder in Superheldenkostümen
Vielleicht können die ja weiterhelfen: potenzielle Linkspartei-Nachkömmlinge in Superheldenkostümen auf dem »Fest der Linken« 2018. Foto: Martin Heinlein/Flickr, CC BY 2.0

Deutlicher hätte der Absturz der Linkspartei kaum sein können: Ausgehend von 9,2 Prozent bei der letzten Wahl, im Jahr 2017, verlor die Partei beinahe die Hälfte ihrer Stimmen. Dass sie mit 4,9 Prozent überhaupt wieder in Fraktionsstärke in den Bundestag einziehen konnte, verdankt sie allein den drei gewonnenen Direktmandaten von Gesine Lötzsch (Berlin Lichtenberg), Gregor Gysi (Berlin Treptow-Köpenick) und Sören Pellmann (Leipzig II) und der Grundmandatsklausel. Diese Klausel, von der die Vorgängerpartei PDS 1994 schon einmal profitiert hatte, besagt, dass bei drei Direktmandaten auch die Zweitstimmen zählen. Bei einem Direktmandat weniger wäre die Linke mit nur zwei Personen im Parlament vertreten.

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