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Abo| |ak 662 | Geschlechter­­verhältnisse

Endzeitliche Krieger

Die Corona-Krise verschärft patriarchale Herrschaft, verunsichert aber auch hegemoniale Männlichkeit

Von Max Lill

Donald Trump nimmt mit der einen Hand die Hand von Jair Bolsonaro, mit der anderen macht er eine Klatschende Bewegung obendrauf
Misogyne Proto-Faschisten unter sich: Jair Bolsonaro und Donald Trump beim gemeinsamen Abendessen. Foto: Palácio do Planalto / Flickr, CC BY 2.0

Gut fünf Monate nach Ausbruch der Pandemie in Europa haben sich anfängliche Hoffnungen auf eine progressive Wende im Modus des Ausnahmezustands verflüchtigt. Das gilt auch in geschlechterpolitischer Hinsicht: Die Aufmerksamkeit für die »Systemrelevanz« weiblich und migrantisch geprägter, prekärer Care-Sektoren hat sich nicht in deren materielle Aufwertung übersetzt. Mit Blick auf die anstehenden Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst fordern die Arbeitgeber gar neue Nullrunden, u.a. für die viel beklatschten Pflegekräfte in den Krankenhäusern. In Schulen und Kitas fehlt es an Personal, vielfach wurde nicht einmal die Sicherstellung ausreichender Belüftung garantiert. Das Dilemma zwischen pädagogischem Qualitätsanspruch und Infektionsschutz spitzt sich in der Folge genauso zu, wie die Unsicherheit für Eltern und Kinder.

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