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»Ein nie dagewesenes Überwachungswerkzeug«

Die EU will Messenger und E-Mail-Anbieter verpflichten, private Chats nach Missbrauchsbildern zu durchsuchen

Von Marie Bröckling

Foto: Wendelin Jacober/Flickr, CC BY 2.0

Die Kontrolle von digitaler Kommunikation ist nichts prinzipiell Neues: Die Online-Dienste Gmail, Skype, Twitter und Facebook durchsuchen bereits standardmäßig Nachrichten auf ihren Plattformen nach Kindesmissbrauchsbildern – allerdings freiwillig und ohne dabei Verschlüsselung zu umgehen. Am 11. Mai hat die EU-Kommission nun einen Entwurf für eine Verordnung vorgelegt, die alle Online-Dienste verpflichten würde, nach Bildern von Gewalt gegen Kinder zu suchen, auch Anbieter von verschlüsselter Kommunikation. »Sexueller Missbrauch von Kindern ist eine reelle und eine wachsende Gefahr – es werden nicht nur immer mehr Fälle gemeldet, sondern die Betroffenen werden auch immer jünger«, sagte Ylva Johansson, die EU-Kommissarin für Inneres, zur Begründung.

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