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Brodelnder Nazisumpf

SS-Siggi ist tot, doch zwischen Siegerland und Ruhrgebiet ist die extreme Rechte keineswegs am Ende

Von Carina Book

Es leben noch relativ viele Neonazis in Nordrhein-Westfalen. Foto: privat, Änderungen: Redaktion

Die Sonne lachte über dem Ruhrgebiet, als etwa 500 Neonazis am 9. Oktober einen Trauermarsch für den verstorbenen Dortmunder Neonazi SS-Siggi abhielten. Siegfried Borchardt hatte seinen Weg nach Walhalla am 3. Oktober angetreten und die Naziszene hat nun eine Ikone weniger. Bereits in den 1980er Jahren war Borchardt führendes Mitglied der rechten Hooligangruppe »Borussenfront« und am Aufbau der Partei »Freiheitliche Deutsche Arbeiterpartei« (FAP) beteiligt gewesen. Später gründete er die Kameradschaft Dortmund und gewann 2014 einen Sitz im Dortmunder Stadtrat für »Die Rechte«.

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