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Blackrock als multiples Machtzentrum

Der größte private Vermögensverwalter sieht sich als »soziales Gewissen« der Unternehmenswelt – die Realität ist eine andere

Von Lars Bretthauer

Vergleichbar unscheinbare Fassade: Die Firmenzentrale von Blackrock in Manhattan, New York City Foto: Foto: Wikimedia / Foto: CC BY-SA 3.0

Eine gegenwärtige linke Kapitalismuskritik kommt um das global agierende Vermögensverwaltungsunternehmen Blackrock nicht mehr herum – schließlich ist es mit einer Einlagesumme von 6,16 Billionen Euro (Stand Juni 2019) der größte private Vermögensverwalter der Welt. Blackrock hält weltweit Anteile an einer Vielzahl von Unternehmen, ist der größte Einzelaktionär an der Deutschen Börse und an allen 30 DAX-Unternehmen beteiligt. Der Vermögensverwalter verfolgt grundsätzlich die Strategie, größter Anteilseigner, aber nicht Mehrheitsaktionär zu werden, das heißt, es werden lediglich Anteile zwischen drei Prozent (z.B. bei BMW) und acht Prozent (z.B. bei Vonovia) besessen (Stand April 2018).

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