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Viel mehr als Freihandel

Das asiatisch-pazifische RCEP-Abkommen wird soziale und geopolitische Auswirkungen haben

Von Jenny Simon

Sie sind auch mit dabei – bei der größten Freihandelszone der Welt: Brunei, Kambodscha, Indonesien, Laos, Malaysia, Myanmar, Philippinen, Singapur, Thailand und Vietnam. Foto: Gunawan Kartapranata/Wikimedia / CC BY-SA 3.0

Im November unterzeichneten 15 asiatisch-pazifische Staaten, darunter China, Japan und Australien, das größte Freihandelsabkommen der Welt – und das trotz des globalen Trends weg von multilateralen Freihandelsabkommen, des Handelskriegs zwischen den USA und China sowie der Auseinandersetzungen zwischen regionalen Mächten innerhalb Asiens. In den beteiligten Ländern leben etwa 2,2 Milliarden Menschen; auf sie entfiel vor der Pandemie knapp ein Drittel des Welthandels – Tendenz steigend. Die Regional Comprehensive Economic Partnership (RCEP, regionale, umfassende Wirtschaftspartnerschaft) schafft damit einen neuen Wirtschaftsraum mit einheitlichen handelspolitischen Regeln und wird eine Verlagerung von Investitionen und Wertschöpfungsketten begünstigen. Das RCEP wird auch hinsichtlich geopolitischer Auseinandersetzungen um Einfluss innerhalb Asiens und die Rolle Asiens in der Welt von Bedeutung sein.

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