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»Unser Gegner verabschiedet sich von der Realität«

Die Philosophin Eva von Redecker über die faschistische Gefahr und die anstrengende Frage nach der Hoffnung

Interview: Merle Groneweg

Zwei Gesichtshälften, etwas in der Höhe versetzt; dazu zebrafarbene Gebilde, die sich von den Hälften entfernen.
Grafik: Fleur Nehls

Faschismus ist für die Philosophin Eva von Redecker eine radikalisierte Eigentumslogik der Moderne: eine »liquidierende Phantombesitzverteidigung«, die aus gekränkten Ansprüchen Feindbilder und Auslöschungsfantasien formt. Im Gespräch erklärt sie, warum Liberalismus und Kapitalismus diese Dynamik mit hervorbringen – und weshalb linke Hoffnung weniger eine Frage der Erfolgschancen als der politischen Haltung ist.

In deinem neuen Buch »Dieser Drang nach Härte« argumentierst du für eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem Faschismusbegriff. »Wir sind im Land der Täter. Irgendwas findet man immer«, schreibst du – und plädierst dafür, sich weniger vorschnell an Symbolen und Schlagwörtern aufzuhängen, sondern genau hinzuschauen: Wie entstehen faschistische Dynamiken im 21. Jahrhundert und woran erkennen wir sie?

Als Philosophin arbeite ich begrifflich, das ist meine Aufgabe. Aber ich halte es auch für politisch wichtig, Faschismus neu zu bestimmen, umfassender als bloß über historische Analogien. Auch im liberalen Mainstream verdichten sich die Faschismusdiagnosen, doch sie sind häufig begleitet von einem aufgeregten Unterton: Darf man das jetzt faschistisch nennen? Da wird Faschismus als das ganz Andere verstanden, so dass Vergleiche, sobald sie gezogen werden, oft als übertrieben abgelehnt werden, weil wir ja schließlich nicht oder »noch nicht« in den 1930er Jahren sind. Die Kritische Theorie sieht viel größere Kontinuitäten zwischen vermeintlicher Normalität und faschistischer Eskalation. Ich würde auch dann von Faschismus sprechen, wenn es nicht bereits um die physische Vernichtung von Gruppen, die als Feinde markiert werden, geht. Wir können und müssen schon vorher analysieren: Gibt es Diskurse, die sich faschistischer Rhetorik bedienen? Gibt es faschistische Politik, die auf die Rücknahme von Rechten erst in jüngerer Zeit emanzipierter Gruppen abzielt, beispielsweise von rassifizierten und trans Personen? Was macht faschistische Politik aus?

Rechte und faschistische Politik arbeiten mit Feindbildern. Die Kritische Theorie um Adorno, Horkheimer und Co. hat analysiert, wie Jüd*innen zum Symbol für kapitalistische Herrschaftsverhältnisse gemacht wurden. Warum bedarf es dieser Projektionsfiguren? 

Um sowohl den eigenen Status als Eigentümer beschwören zu können als auch einen Ausnahmezustand, in dem einem ein Selbstverteidigungsrecht zustünde. Jean-Paul Sartre hat über die Funktion des Antisemitismus treffend formuliert: Weil »die Juden« den Franzosen angeblich Frankreich weggenommen hätten, könnten letztere sich erstmals wirklich als Besitzer eines Landes fühlen, einer imaginierten Nation. Die Ironie dabei ist freilich, dass ihnen das Land längst entzogen wurde: durch kapitalistische Landnahme und Pauperisierung. Doch die materielle Frage nach Grund und Boden – und damit nach den tatsächlichen Besitz- und Machtverhältnissen – kommt gar nicht erst in den Blick. »Den Franzosen« stünde »Frankreich« zu, nur gerade können sie ihren vermeintlichen Landesbesitz gar nicht genießen. Daran sind »die Anderen« schuld – erst wenn sie nicht da wären, könnte man den vermeintlichen Besitz richtig genießen.

Eva von Redecker

ist Philosophin und Buchautorin. Gerade ist im S. Fischer-Verlag ihr neues Buch »Dieser Drang nach Härte. Über den neuen Faschismus« erschienen (272 Seiten, 24 EUR).

Du beschreibst Nationalismus auch als »kollektiven Phantombesitz«. Die Nation wird wie ein Eigentum imaginiert, das einem »Wir« gehört und gegen »andere« verteidigt werden muss. 

Rechte Politik baut auf Projektionen auf und braucht sie, da sie keine andere Transformation – beispielsweise materielle Umverteilung – anbietet, um ein besseres Leben zu versprechen. Man braucht Feindbilder, um zu erklären, warum der versprochene Gewinn ausbleibt – und um sich zu versichern, dass der eigene Besitzanspruch nicht vielleicht inhärent hohl ist. In diesem verhärteten Raum, den man verbissen verteidigt – sei es die Nation oder die Familie –, stabilisiert man das Phantom, indem man eine angreifende Instanz erfindet. Ethnonationale, rechte Projekte in Europa bewegen sich wieder in eine Richtung, in der ausgemacht wird, welche Gruppen »im Weg« sind. Selbst ohne offene Deportationsforderungen ist es inzwischen normal geworden, jede Form der Zuwanderung pauschal als Belastung zu framen – nicht als Bereicherung. Fortgeschrittenere ethnonationale Projekte sehen wir etwa im Hindunationalismus in Indien. Und der Genozid an den Palästinenser*innen ist ein extremer Fall jenes Selbstverteidigungsphantasmas, das Auslöschung legitimiert.

Das Schöne an linker Politik ist, dass sie richtig bleibt, selbst wenn das Pferd ein lahmer Gaul ist.

Faschismus ist für dich eine »liquidierende«, also zerstörerische »Phantombesitzverteidigung«. Kannst du das ausführen?

Ja, für mich ist Faschismus eine Form des verschobenen Eigentumrausches. Etwas, das einem nicht zustand und kein Eigentum ist, wird zum ureigensten Anspruch erklärt. Dann werden Feinde imaginiert, die angeblich beseitigt werden müssen, damit dieses Gut verteidigt werden kann. Rechte Politik mobilisiert um solche gekränkten Besitzansprüche. Schaut man genauer hin, geht es dabei stets um Überlegenheitsansprüche, die auf vergangene Herrschaft verweisen. Meist Herrschaft, die durch Emanzipationsprozesse zumindest partiell überwunden wurde. In feministischer Theorie würde man von Privilegien oder Entitlement sprechen. Entscheidend ist: Es handelt sich nicht um verbriefte Privilegien, sondern um umkämpfte, bereits ausgehöhlte Ansprüche. Geschlechtergrenzen sind keine einfache Differenz oder Hierarchie. Sie bilden eine Infrastruktur der Aneignung. Männlichkeit bestätigt sich über Souveränität – »Wenn der Typ eine Frau hat, ist er ein richtiger Typ.« Gerät diese Verfügung ins Wanken, wird das als existenzielle Bedrohung erlebt. So funktioniert die Fantasie: Man wäre längst »ein ganzer Mann« und hätte schon drei Söhne gezeugt, wenn nicht Feminist*innen dazwischengekommen wären. Das nenne ich »Phantombesitz«. Wie beim Phantomschmerz wird etwas gespürt, das faktisch nicht mehr da ist. Gerade weil der Anspruch leer geworden ist, wird er umso frenetischer verteidigt. Beschworene Güter – »unser Land«, »unsere Frauen«, »unser Auto« – werden aufgeladen, und an ihre Stelle treten reale Körper, gegen die Politik als Gewalt gemacht wird. Sobald zu dem Gefühl der Beraubung noch imaginierte Angreifer treten, eskaliert die Dynamik schnell ins Faschistische. Dann scheint es nicht nur so, als sei einem etwas genommen worden – es gibt plötzlich konkrete Feinde, die dafür verantwortlich gemacht werden und deren Rechte entweder wieder oder noch weiter beschränkt werden müssen. Im schlimmsten Fall kommt es zu ihrer Vernichtung.

Auch die Soziolog*innen Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey haben mit ihrem neuen Buch »Zerstörungslust« (ak 721) auf jene zerstörerische Dynamik hingewiesen, die faschistischer Politik innewohnt. Inwiefern hängt diese Zerstörungslust mit jenem spezifischen Verständnis von Eigentum zusammen, das so charakteristisch für die Moderne ist?

Aus meiner Sicht sehr eng. Diese Zerstörungslust ist kein durchweg neues Phänomen. Sie entsteht nicht erst aus gegenwärtigen Kränkungen und richtet sich auch nicht nur gegen liberale Institutionen. Es handelt sich um eine Gewaltform, die im kolonialen Kapitalismus dauerhaft präsent war. Patriarchat und Rassismus sind nicht einfach Ausbeutungsbeziehungen. Sie enthalten einen Überschuss an triumphaler Dienstbarmachung: Die Freiheit der Herrschenden wird am Körper der Beherrschten ausagiert. In bestimmten Kontexten galt dies gegenüber Frauen, in weit größerem Ausmaß gegenüber versklavten Menschen: Man konnte alles tun – und gerade weil es Menschen sind und keine Dinge, wird diese Verfügung demonstrativ ausgekostet, besonders dann, wenn Herrschaft brüchig wird. Eigentum im weiten Sinne gibt es in fast allen Gesellschaften – als Regelung von Zuständigkeiten. Doch die moderne Eigentumsform, entstanden im Zuge von Kolonialismus und Kapitalismus, hat ein Spezifikum: die umfassende Verfügungsgewalt über das Objekt. Im römisch geprägten Bürgerrecht ist die Rede von »ius utendi« und »ius abutendi«: Eigentum verheißt eine Freiheit, die über das Recht zum Gebrauch hinausgeht. Es berechtigt auch zum Missbrauch. 

Das vermeintliche Recht auf Zerstörung ist strukturell in die moderne Eigentumsform eingeschrieben – und hat sich über Jahrhunderte gesellschaftlich sedimentiert. Bestimmte Eigentumsvorstellungen sind hegemonial geworden.

Diese Form nenne ich »Sachherrschaft«. Sie ist ein Signum der Moderne und entspricht der Leitfigur liberaler Gesellschaften: dem modernen Eigentum. In meiner Analyse stehe ich im Dialog mit Hannah Arendt und der Kritischen Theorie, beziehe mich aber auch auf materialistisch-feministische Ansätze wie jene von Rita Segato oder Maria Mies sowie auf die Debatten um Racial Capitalism. Im Zentrum meiner Argumentation steht die Analyse des Kapitalismus als gewaltsam und spalterisch. Das Problem ist nicht nur unendliches Wachstum auf einem endlichen Planeten, sondern auch das zerstörerische Weltverhältnis dieser Produktionsweise. Selbst in Momenten der Rezession produziert Kapitalismus so, dass er stets zwei Schnitte setzt: Im ersten Schnitt trennt er Dinge als Eigentum heraus, macht sie verfügbar und unterwirft sie damit. Der zweite Schnitt ist die Trennung zwischen Wertem und Unwertem. Kapitalismus kann gar keinen Mehrwert schaffen – so lautet meine unorthodoxe Werttheorie –, wenn er nicht auch bestimmte Dinge für so nichtig erklärt, dass man sich einfach davon trennen kann. Jeder kapitalistische Produktionsprozess erzeugt Müll, zerstörte Natur, erschöpfte Körper. Extraktionsabfälle bleiben irgendwo in einer Mondlandschaft liegen. Gifte werden in Flüsse geleitet. Ausgebrannte, erschöpfte Körper, nicht mehr ausbeutbare Leben werden zurückgeworfen in den Schoß der sorgenden Familie oder auf die Straße gesetzt. Ohne diese systematische Preisgabe gibt es keinen Profit. Sie ist keine durch Regulierungsdefizit punktuell ermöglichte Externalisierung. Die Preisgabe ist das Grundprinzip. Die Trümmer, die dabei entstehen, sind ein idealer Nährboden für rechte Agitation – vor allem in Zeiten des Neoliberalismus, in denen es eine Abkehr von sozialstaatlichen Abfederungsversuchen gibt und jene Marktlogiken der Propertisierung und Preisgabe immer weitere Lebensbereiche durchdringen. 

Die von dir geschilderte Vorstellung von Eigentum ist zentral für das Freiheitsverständnis im Liberalismus. 

Freiheit wird letztlich ähnlich gedacht wie diese absurden Entitlement-Sphären: als individueller Quasi-Besitz. Als ein abgegrenzter Kreis, innerhalb dessen ich tun und lassen kann, was ich will. Das ist eine klägliche Vorstellung von Freiheit. Gemeinsame Weltgestaltung oder Befreiung aus Herrschaft hin zu solidarischen Beziehungen kommen darin kaum vor. Emanzipationsbewegungen verschieben genau diese Grenzen. Sie machen darauf aufmerksam, dass individuelles Handeln Folgen hat – etwa für das Klima oder für die Lebensbedingungen marginalisierter Gruppen. Simpel formuliert heißt es dann: »Übrigens, die Art und Weise, wie du dich fortbewegt, trägt zur Unbewohnbarkeit der Pazifischen Inseln bei.« Darauf reagiert ein enormer Furor: Die eigene Freiheit erscheine bedroht und müsse als ureigenster Besitz verteidigt werden. In diesem Abwehrkampf wird jedoch über die Körper und Lebensrealitäten derjenigen hinweggetrampelt, die ohnehin beherrscht sind. Das eben geschilderte liberale Nullsummenspiel – wir ziehen alle Grenzen zwischen unseren Freiheitsbereichen – war nie eine radikale, geschweige denn eine linke Politik. Trotzdem sollten wir nicht applaudieren, dass der Liberalismus jetzt auf diese Weise zusammenbricht. Faschismus ist schlimmer.

Wie der Verweis auf die Klimakrise schon andeutet: Wir leben heute in einer Gesellschaft, die deutlich komplexer geworden ist, als sie zu jenen Zeiten war, in denen klassische Liberale wie John Locke ihre Werke geschrieben haben. Begünstigt diese Komplexität jene radikale – und potenziell faschistische – Abschottungsgeste, die sagt: »Dann verteidige ich eben kompromisslos meinen Bereich«? 

Ja, genau dieser Kollaps der liberalen Klammer aus Selbsteigentum und wechselseitiger Rücksichtnahme fliegt uns gerade um die Ohren, weil die Welt so unübersichtlich geworden ist. Wenn man ernst nähme, was wir über die Folgen unseres Handelns wissen, müsste man sein Leben radikal verändern. Das tun die wenigsten – auch wir links Politisierten nicht. Die meisten von uns suchen sich ein, zwei Lebensbereiche aus, in denen wir uns dann richtig Mühe geben, »alles richtig zu machen«. Aber wirklich sicherzustellen, dass keine Handlung die Freiheit Anderer – auch zukünftiger oder weit entfernter – beeinträchtigt, ist überwältigend. Gerade darin liegt ein perverser Kern der Vernunft in der rechtsradikalen Entfesselung: zu sagen, ich blicke da ohnehin nicht durch – also verteidige ich auf Teufel komm raus das, was mir vermeintlich zusteht. Das Leistungsversprechen des Kapitalismus – Anstrengung gegen zukünftigen Gewinn – funktioniert heute kaum noch. Mobilisiert wird stattdessen mit dem impliziten Wissen, dass dieses System auf eine Wand zufährt. Und wenn man das ohnehin spürt, bleibt nur noch die Option: mit Vollgas dagegen. Wenn die Zukunft als verbraucht erscheint, entsteht die Logik: Dann eben jetzt alles einheimsen. Im »tomorrow never happens« lohnt es sich nicht mehr, für später zu sparen. Dann kann ich besser jetzt noch auf meine Kosten kommen und ein Maximum an Macht demonstrieren, selbst um den Preis der Zerstörung. Das wird dann als Freiheit verkauft. In einer Welt, die insgesamt verhärtet – in der selbst sozialdemokratische Regierungen kürzen und Grenzregime verschärfen –, hat die rechte Position den Vorteil geringerer Heuchelei. Diese zynische Ehrlichkeit erzeugt eine gewisse Schadenfreude. Das ist ein kläglicher Genuss, aber in der Abwesenheit anderer Perspektiven wirkt er. Nur: Auch wenn man andere weiter diskriminiert oder rücksichtslos lebt, wird das eigene Leben nicht erfüllter. Ressentiment allein ist kein nachhaltiger Treibstoff. Wir brauchen solidarische Projekte, die unsere Beziehungen grundlegend neu denken – etwa als kooperierend Arbeitende. Freiheit darf nicht heißen: Was kann ich mir jetzt sichern? Sondern: Wie kann unser Leben weitergehen? Dann erscheinen andere nicht als Hindernisse, sondern als Verbündete. Die Vorstellung einer Welt, in der wir gemeinsam bleiben können, eröffnet trotz allem eine reale politische Perspektive.

Faschistische Politik arbeitet mit Projektionen und Phantasmen.

In deinem Buch endest du damit, dass dich die dir andauernd gestellte Frage nach Hoffnung anstrengt. Warum? 

Es gibt eine gute und eine schlechte Art, nach Hoffnung zu fragen. Die schlechte funktioniert wie eine Pferdewette: Habe ich auf das richtige politische Projekt gesetzt? Wie stehen die Erfolgschancen? Das Schöne an feministischer und emanzipativer linker Politik ist aber, dass sie richtig bleibt, selbst wenn das Pferd ein lahmer Gaul ist. Entscheidend ist zu wissen, dass man das Richtige tut. Das heißt nicht, dass Strategie unwichtig wäre. Natürlich müssen wir überlegen, was wir tun können. Aber die Sinnfrage beantwortet sich anders: Irgendwann sterben wir ohnehin alle. Will man dann nicht lieber auf der Seite der Pariser Kommunard*innen stehen als auf der Seite der Soldaten, die geschossen haben – und gewonnen? Unabhängig davon: Mir macht gerade Hoffnung, wie viele junge, politisch verantwortungsbewusste Menschen sich engagieren – im Alltag, in Bewegungen, im Haustürwahlkampf. Sie fühlen sich von der Aufgabe angezogen, die Welt zu verbessern. Ein anderer Hoffnungsschimmer liegt für mich paradoxerweise darin, dass unsere Gegner*innen sich zunehmend von der Realität verabschieden. Wenn Klimawandel oder queere Existenzen schlicht geleugnet werden, ist das erschreckend – aber die Realität verschwindet nicht. Körper, Begehren, Naturgesetze bleiben. Faschistische Politik arbeitet mit Projektionen und Phantasmen. Gerade weil sie irreal sind, haben sie etwas Flüchtiges. Das macht sie gefährlich – aber nicht dauerhaft tragfähig. Und darin liegt, trotz allem, ein Moment der Hoffnung.

Merle Groneweg

ist politische Ökonomin und Autorin.

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