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»2024 sind wir alle schon tot«

Das Super-League-Fiasko ist ein Hinweis darauf, dass die Spekulationsblase Fußball bald platzen könnte

Von Gabriel Kuhn

Der Titelgeber dieses Textes: Real Madrids Präsident Florentino Pérez (li.). Ihm kommt die Reform der Champions League eindeutig zu spät. Foto: Instituto Cervantes de Tokio/ Flickr, CC BY-SA 2.0

Es war eine der bizarrsten Episoden der jüngeren Sportgeschichte. Zunächst der Paukenschlag: Zu Mitternacht des 19. April verkündeten zwölf Großklubs des europäischen Fußballs (sechs aus England, jeweils drei aus Italien und Spanien) die Gründung einer »Super League«. Diese sollte »so bald wie möglich« mit dem Spielbetrieb beginnen. Die teilnehmenden Klubs wollten weder aus den nationalen Ligen noch aus den vom europäischen Fußballverband UEFA organisierten Wettbewerben Champions League und Europa League aussteigen. Gleichzeitig war klar, dass diese Wettbewerbe durch die Super League entwertet würden.

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