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Die Fesseln der Binarität

Immer noch findet sich in der Geschlechtersozialisation der deutlichste Ausdruck für das Denken in Gegensätzen

Von Carolin Wiedemann

Szene vom Pride Day in Genf 2019: Postpatriarchaler Vorschein und Albtraum so mancher Männer. Foto: Delia Giandeini/Unsplash

Das Patriarchat bäumt sich auf — weil es wie selten zuvor beschossen wird. ak-Autorin Carolin Wiedemann zeigt in ihrem neuen Buch »Zart und frei. Vom Sturz des Patriarchats«, wie grundlegend der Glauben an eine vermeintlich natürliche Geschlechterordnung für die bürgerlich-kapitalistische Gesellschaft ist und dass rechte, liberale und manch linke Antifeminist*innen umso mehr auf dieser alten Ordnung beharren, je stärker sie herausgefordert wird. Und das wird sie: in Beziehungs- und Verhaltensweisen wie Co-Parenting, Post-Romantik und Männlichkeitskritik, mit denen Queerfeminist*innen bereits einen postpatriarchalen Umgang erproben, der sie zarter miteinander macht und freier zugleich. Wir drucken vorab eine Passage aus dem Kapitel zur fortwährenden Wirkmächtigkeit des binären Modells ab. Das Buch erscheint Ende Januar im Verlag Matthes&Seitz.

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