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Ein besonderes Lehrstück

Die Serie »Freud« ist schlecht und trotzdem erkenntnisreich

Von Bilke Schnibbe

Die »Hysterikerin« ist ein frauenfeindliches Bild, das durch die historische Psychoanalyse Aufwind erhielt und das in der Serie »Freud« leider allzu gern nochmal abgefrühstückt wird. Gemälde: »Une leçon clinique à la Salpêtrière« von André Brouillet.

Die Serie »Freud«, welche Ende März vom Streaming-Dienst Netflix veröffentlicht wurde, ist eine pompös inszenierte Aneinanderreihung bemüht heftiger Darstellungen menschlicher Abgründe. Das ist nicht nur anstrengend, weil die Geschichte dadurch zunehmend ins Abstruse abdriftet, sondern auch weil es wehtut, sich acht Folgen lang anzuschauen, wie sich Sex und Gewalt, Frauen- und Männerfiguren in der Serie zueinander verhalten.

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