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Drogenabhängigkeit in sexy

Die Miniserie »Wir Kinder vom Bahnhof Zoo« ist eine aufpolierte Männerfantasie des Berlins der 1980er Jahre

Von Frankie Nikoleit

Wird in der Serie zur pittoresken Vorstadtsiedlung: Berlin-Gropiusstadt. Foto: Photocapy / wikimedia , CC BY-SA 3.0

Ausgerechnet die Werbeanzeige »Christiane F. – Sie kämpft um die Liebe und ihr Leben« ploppt auf, nachdem ich die Miniserie »Wir Kinder vom Bahnhof Zoo«, die im Februar bei Amazon Prime veröffentlicht wurde, schon gesehen habe und nun die wirklich vielen Rezensionen, Artikel und Meinungen sichte. Während die einen kritisieren, dass das ja nix mehr mit Buch oder Film zu tun hat, loben andere die zeitlose (Neu-)Inszenierung des klassischen Stoffs. Wiederum andere lamentieren darüber, wie sie früher in Berlin Kreuzberg dort bei der Kneipe um die Ecke wohnten und die Hauptfigur der Serie, Christiane F., trafen, ins »Sound« gingen oder mal an einem Joint zogen. Alle haben ja immer schon in Kreuzberg gewohnt und diese*n oder jene*n getroffen und sind immer ganz nah dran gewesen.

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