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Bürokratie als Heilsversprechen

Wie sieht eine antifaschistische Perspektive auf Künstliche Intelligenz aus? Dazu hat Dan McQuillan einige Überlegungen angestellt

Von Eve Massacre

Eine Gruppe Menschen in einem Labyrinth aus Bildschirmen und Festplattentürmen.
Künstliche Intelligenz ist keine futuristische Technologie, sondern ein bürokratisches Monstrum. Dieses Bild wurde natürlich auch mit Hilfe von KI-Tools (von Canva) erzeugt.

Schien die »Move fast and break things«-Ideologie des Silicon Valley – Entwicklungen möglichst schnell voranzutreiben und mögliche negative Folgen zu vernachlässigen – zuletzt zu schwinden, weil ihre negativen Effekte mehr ins öffentliche Bewusstsein rückten, holt Künstliche Intelligenz bei vielen den blinden Tech-Optimismus wieder hinter dem Ofen hervor. Ich muss oft an einen Satz der kritischen Infrastrukturforscherin Deb Chachra denken, der das dritte Gesetz von Arthur C. Clarke (»Any sufficiently advanced technology is indistinguishable from magic.«) abwandelt zu »Any sufficiently advanced negligence is indistinguishable from malice.« – Jede hinreichend weit fortgeschrittene Vernachlässigung ist von Böswilligkeit nicht zu unterscheiden.

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