analyse & kritik

Zeitung für linke Debatte & Praxis

Abo| |ak 683 | International

Mit Wahllisten gegen den Kreml

Die russische Linke leidet unter verschärfter Verfolgung, sucht aber weiter nach Möglichkeiten oppositionellen Handelns

Von Katja Woronina

Zwei Männer in Anzug und Hemd gehen aneinander vorbei in entgegengesetzte Richtungen auf einer Straße oder EInkaufspassage
Wohin geht die russische Linke (nicht im Bild)? Seit Kriegsbeginn wird über die richtige Richtung diskutiert. Foto: Tatiana El-Bakri / Flickr, CC BY-SA 2.0

Grundsatzdebatten zu führen, ist das Steckenpferd vieler Linker. Besonders gut lässt es sich diskutieren, wenn man keine politische Verantwortung für die vertretenden Positionen übernehmen muss. Entsteht als Konsequenz aus heftigen Debatten die eine oder andere neue Splittergruppe, facht das Diskussionen miteinander oder übereinander zusätzlich an. Den 24. Februar erlebte der Großteil der russischen Linken jedoch als Zäsur. Infolge der Invasion russischer Truppen in der benachbarten Ukraine galt es, sich selbst auf den Prüfstand zu stellen und abzuklären, wer eine eindeutige Antikriegshaltung vertritt, und wer mit Hilfe theoretisierender Spitzfindigkeit das militärische Vorgehen der russischen Führung rechtfertigt.

Noch kein Abo?

Ein ak-Abo versorgt dich mit fundierten Analysen, jeder Menge Kritik und dem Wichtigsten aus linker Debatte und Praxis weltweit!

  • Jahres-Abo

    • monatlich auf 36 Seiten + Sonderhefte

    • Online-Zugang zu allen Artikeln

    • mit Abo-Prämie!

  • Probe-Abo

    • monatlich auf 36 Seiten

    • Online-Zugang zu allen Artikeln

    • 10 Euro (für 3 Monate, danach 58 Euro/Jahr)

  • Sozial-Abo

    • monatlich auf 36 Seiten + Sonderhefte

    • Online-Zugang zu allen Artikeln

Du hast bereits ein Abo und willst dich einloggen?

Zum Login