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Abo| |ak 729 | Feminismus

Die Revolte, die noch aussteht

Der Juli-Aufstand in Bangladesch 2024 wurde hauptsächlich von Frauen getragen – doch seitdem folgten patriarchale Rückschläge

Von Aljoscha Hartmann

Eine Frau hält bei den Protesten 2024 in Bangladesch ein Schild hoch, das zur Reformierung des Quotengesetzes aufruft.
Die Proteste in Bangladesch gegen die autoritäre Regierung unter Sheikh Hasina vor zwei Jahren wurden vor allem von Frauen und Jugendlichen angeführt. Foto: Frameofashik/Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Wir sind sehr frustriert über die Wahlen und sehr enttäuscht von der Übergangsregierung« – die Wahlen am 12. Februar, auf die sich Tanveer Anoy im Gespräch mit ak bezieht, sollten ein demokratischer Neuanfang in Bangladesch werden. Das von Anoy mitbegründete Bangladesh Feminist Archive hatte noch kurz vor der Wahl zum Boykott aufgerufen: »Wir wollten nicht für das geringere Übel stimmen. Sie sollten erst eine faire Repräsentation sicherstellen, dann die Wahlen abhalten«, so Anoy.

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