Sprungbrett zur klassenlosen Gesellschaft?
Das Verhältnis der radikalen Linken zum Wohlfahrtsstaat – eine schwedische Perspektive mit allgemeiner Bedeutung
Von Gabriel Kuhn
Ich musste ein bisschen suchen, doch dann fand ich die Stelle. Im Jahr 2011 schrieb ich in einem Artikel für die mittlerweile nicht mehr herausgegebene Zeitschrift der Föderation deutschsprachiger Anarchist*innen Gaidao: »Ironisch ist in vielerlei Hinsicht, dass sich angesichts der neoliberalen Entwicklungen, die auch vor sozialdemokratischen Parteien nicht Halt machen, die Verteidigung des Wohlfahrtsstaates in den letzten Jahren zu einem Fokus anarchistischen Aktivismus in Skandinavien entwickelt hat.« Diese Feststellung soll dem vorliegenden Artikel als Ausgangspunkt dienen, wobei zu berücksichtigen ist, dass der schwedische (und im Allgemeinen der nordische) Wohlfahrtsstaat einer breiten Definition des Sozialstaates entspricht, derzufolge auch Kulturförderungen und Bildungseinrichtungen wesentlich dafür sind, sozialer Not und einem starken sozialen Gefälle in der Gesellschaft vorzubeugen.
Noch kein Abo?
Ein ak-Abo versorgt dich mit fundierten Analysen, jeder Menge Kritik und dem Wichtigsten aus linker Debatte und Praxis weltweit!
-
Jahres-Abo
-
monatlich auf 32 Seiten + Sonderhefte und Onlinezugang
-
als Print oder Digital-Abo erhältlich
-
-
Förder-Abo
-
monatlich auf 32 Seiten + Sonderhefte und Onlinezugang
-
als Print oder Digital-Abo erhältlich
-
-
Sozial-Abo
-
monatlich auf 32 Seiten + Sonderhefte und Onlinezugang
-
als Print oder Digital-Abo erhältlich
-
Du hast bereits ein Abo und willst dich einloggen?
Zum Login