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Weder antiautoritär noch leninistisch

Was Hans-Jürgen Krahls Auseinandersetzung mit der proletarischen Wende nach 1968 zur neuen Parteidiskussion von Teilen der linken Szene beitragen kann

Von Emanuel Kapfinger

Illustration einer roten Fläche, die nach unten hin in Dreiecke zerfällt

Seit einigen Jahren gibt es eine Revitalisierung der Forderung nach einer neuen kommunistischen Partei. Dieser Neoleninismus geht oft einher mit einer »materialistischen« Kritik der Identitätspolitik: Die Identitätspolitik blende mit ihrem Fokus auf individuelle Probleme den Klassenantagonismus aus und leiste durch ihr Bündnis mit der neoliberalen Ideologie dem Klassenkampf von oben Vorschub. Man könne Identitätsfragen nicht auf eine Ebene mit den »wirklichen« Problemen stellen. Hier reicht der von Sahra Wagenknecht entwickelte Diskurs, auch wenn man sich sonst von ihm abgrenzt, bis in die radikale Linke hinein.

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