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Abo| |Thema in ak 663: Krise der Weltwirtschaft

Wenn Stillstand Zerstörung bedeutet

Covid-19 bringt die Weltwirtschaft ins Wanken – nicht wegen einer medizinischen Katastrophe, sondern wegen des kapitalistischen Normalbetriebs

Von Antonella Muzzupappa und Stephan Kaufmann

Eine der schöneren Lockdown-Erinnerungen: wenig Verkehr. Allerdings auch wenig Kapital- und Warenverkehr. Im Kapitalismus leider ein eher problematischer Zustand.

Seit Anfang des Jahres 2020 breitet sich das neuartiges Coronavirus, SARS-CoV-2 in der Welt aus. Eine der Folgen der Pandemie ist eine Wirtschaftskrise, die laut Prognosen schwerer werden könnte als die große Krise ab 2008. Bereits ab Ende 2019, vor dem Aufkommen des neuartigen Coronavirus, wurde vor einer neuen Finanzkrise gewarnt. Der Internationale Währungsfonds sah im Herbst 2019 wachsende »Verwundbarkeiten« der Weltfinanzmärkte: Die Schulden der Unternehmen seien stark angestiegen, die Schwellenländer hingen immer stärker an Kapitalzuflüssen aus dem Ausland. Aufgrund der hohen Schulden in den Industriestaaten hielten ihre Zentralbanken die Zinsen niedrig, um die Schuldenbedienung zu erleichtern.

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