analyse & kritik

Zeitung für linke Debatte & Praxis

Abo| |Thema in ak 660: Medikamente

Keine Pille für den Mann

Der Geschlechterforscher Fabian Hennig über Männlichkeit als Hindernis in der Forschung zu Verhütungsmitteln

Interview: Anne Meerpohl

Patriarchale Strukturen bestimmen medizinische Forschung ebenso wie alle anderen Lebensbereiche. Die Verknüpfung von geschlechtlicher Diskriminierung und Wissenschaft haben schon diverse Feminist*innen aufgezeigt und sich jahrzehntelang dagegen engagiert. Die Auswirkungen dieser Strukturen zeigen sich in mangelnder Forschung zu nicht binären, trans und weiblichen Körpern. Die Beispiele reichen von der weitverbreiteten und wenig bekannten Endometriose bis hin zum Abbruch von Studien, die das Bild von Männlichkeit ins Wanken bringen könnten. Dazu gehört die Frage nach der Zeugungsverhütung, also die Entwicklung von männlichen Verhütungsmethoden. Ungefähr fünfzig Jahre nach Beginn der Forschung gibt es immer noch keine akzeptablen Ergebnisse. Fabian Hennig forscht zu dem Thema unter der Frage: »Warum gibt es keine Pille für den Mann?«

Noch kein Abo?

Ein ak-Abo versorgt dich mit fundierten Analysen, jeder Menge Kritik und dem Wichtigsten aus linker Debatte und Praxis weltweit!

  • Jahres-Abo

    • monatlich auf 36 Seiten + Sonderhefte

    • Online-Zugang zu allen Artikeln

    • mit Abo-Prämie!

  • Probe-Abo

    • monatlich auf 36 Seiten + Sonderhefte

    • Online-Zugang zu allen Artikeln

    • 10 Euro (für 4 Monate, danach 55 Euro/Jahr)

  • Sozial-Abo

    • monatlich auf 36 Seiten + Sonderhefte

    • Online-Zugang zu allen Artikeln

Du hast bereits ein Abo und willst dich einloggen?

Zum Login