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Abo| |Thema in ak 653: Rechtsterrorismus | Rechte

Kurze Wege und Brüder im Geiste

Die Identitären sind ideologisch mit dem Rechtsterrorismus verbunden

Von Alexander Winkler und Judith Goetz

Am 15. März 2019 tötete ein aus Australien stammende Rechtsterrorist insgesamt 51 Menschen bei einem Terroranschlag auf zwei Moscheen in Christchurch, Neuseeland. Vor allem im Nachgang dieses rechtsterroristischen Attentats wurden die »Identitäre Bewegung« (IB) mit dem Rechtsterrorismus in Verbindung gebracht. Der Grund: Der Attentäter hatte Geld an Martin Sellner, den österreichischen IB-Chef gespendet, es gab Emailkontakte und Manifest des Attentäters, »The Great Replacement«, trug denselben Namen wie eine Kampagne der österreichischen Identitären. Es folgten Ermittlungen wegen Bildung einer terroristischen Vereinigung gegen Sellner, mehrere Hausdurchsuchungen sowie eine bis dato anhaltende Diskussion darüber, sich »des Problems« über ein Verbot der IB zu entledigen. Viel wichtiger wäre jedoch ein Blick auf die Ideologie der Gruppe. Dieser zeigt, wie kurz der Weg vom gewaltbereiten Rechtsextremismus zum Rechtsterrorismus ist.

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