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Lektionen in guter Angstpolitik

Was Linke von der Rechten lernen sollten

Von Slave Cubela

Man sieht Donald und Melania Trump beim Verteilen von Wasserflaschen.
Kleine Gesten, große Wirkung: Trump 2023 beim Verteilen von Wasser nach einem Chemieunfall in Ohio. Foto: gemeinfrei

Egal, ob wir es Polykrise nennen oder Katastrophen-Kapitalismus, wie das Amen in der Kirche steht fest, dass die Menschheit aktuell so viele Probleme hat, dass ihr für lange Zeit eins mit Sicherheit nicht ausgehen wird: Angst. Wenn wir deshalb für Jahrzehnte in einer Epoche heftiger Emotionen feststecken, dann hat die Linke damit allerdings ein Problem, weil ihre Liebe traditionell der nüchternen Interessenpolitik gilt. Linke kämpfen für Lohnerhöhungen, Grundeinkommen, Sozialstaatserhalt usw. und sie hoffen, dass diese sachbetonte Politik am Ende auch kluge Bürger*innen und/oder klassenbewusste Proletarier*innen hervorbringt. Doch die gegenwärtige Bilanz ist eindeutig: Während die Linke (insgesamt betrachtet) immer tiefer in die Krise rutscht, gewinnt die extreme Rechte. Und zwar nicht nur, weil sie Emotionen schürt und manipuliert. Blickt man genauer hin, dann hält die extreme Rechte für jede*n Linke*n einige Lektionen in richtig guter Angstpolitik bereit.

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