Aussonderung – Fantasie und Realität
Von Frédéric Valin
Vor kurzem schrieb die ehemalige Bundesfamilienministerin und jetzige Brandmauerabrissbirne Kristina Schröder in der Welt, dass sich die Kommunen künftig keine Inklusionsfachkräfte an Schulen mehr würden leisten können. Das sei eine traurige, bittere, aber unumgängliche Wahrheit.
Man könnte jetzt sagen: Nun ja, das ist eben eine weitere Provokation von Rechtsaußen, man soll da nicht über jedes Stöckchen springen. Tatsächlich aber hat Kristina Schröder hier einen Punkt: Es ist wahr, dass vielen Kommunen die Inklusion zu teuer scheint. Und es ist auch wahr, dass Kommunen und Länder jetzt schon versuchen, in diesem Bereich zu sparen, wo sie nur können. Es geht auch deutlich aus den Prüfberichten zur UN-Behindertenrechtskonvention hervor, dass es in den höheren politischen Ebenen sehr wohl ein Bewusstsein für die Notwendigkeit der Inklusion gibt; aber die Umsetzung vor Ort unter anderem daran scheitert, dass regionale und kommunale Politik diese Einsichten nicht teilen.
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