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Die falsche Regierungs­krise

Die Aufregung um den Kanzler ist eine Krise für sich – eine der Medien und der politischen Öffentlichkeit

Von Guido Speckmann

Eine Reihe von kleinen Booten, die auf dem Trockenen liegen.
Auch aus dem Urlaub verfolgt Kanzler Merz aufmerksam die »Wetterentwicklungen«: Folgen der klimawandelbedingten Dürre am Rhein in Köln. Foto: Wikimedia Commons/Raimond Spekking, CC BY-SA 4.0

Mitunter hat Friedrich Merz auch helle Momente. Zum Beispiel, wenn er sagt, die »neue Welt« sei »kein kuscheliger Ort« mehr. Oder wenn er feststellt, dass »unsere Wohlstandsillusion« nicht halten werde und große Teile der Bevölkerung – wie auch der politischen Klasse – die globalen Verwerfungen unterschätzten. Mit Verwerfungen meint er wohl die Kriege Russlands und der USA und das aufstrebende China, das Deutschland und die EU auf den kapitalistischen Weltmärkten in Bedrängnis bringt.

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