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Taktische Unklarheit

Zur Koalition kurdischer Gruppen in Iran – eine Zwischenbilanz

Von Nima Sorouri

Kämpfer*innen der kurdischen Partei PJAK. Die Partei unterhält viele Verstecke und Trainingscamps in den Bergen Kurdistans. Foto: picture alliance / Aftenposten | Afshin Ismaeli

Am 22. Februar 2026, also nur wenige Tage vor dem sich abzeichnenden Angriff der USA und Israels auf Iran, wurde unter dem Namen »Coalition of Political Forces of Iranian Kurdistan« ein Zusammenschluss kurdischer Parteien in Iran gegründet. Diesem gehören sechs kurdische Gruppen an, die über bewaffnete Milizen verfügen und in der kurdischen Bevölkerung verankert sind. Neben der PDKI, PAK und Khabat ist auch die PJAK, die Schwesterpartei der PKK, Teil dieser Koalition. Im Zuge der Gründung wurde ein gemeinsames Oberkommando errichtet, das die Milizen und Peschmerga der verschiedenen Organisationen unter einer gemeinsamen Struktur koordiniert. Schätzungen zufolge umfasst diese Koordination bis zu 10.000 Kämpfer*innen.

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