Hände weg von unseren Toten!
Nach dem Anschlag auf den Berliner CSD grassieren Heuchelei und Geschichtsvergessenheit
Am 25. Juli fährt der 21-jährige Abdul Ballout mit einem Auto in die feiernde Menschenmenge des diesjährigen Berliner Christopher Street Day. 31 Verletzte sowie eine Tote, eine 65-jährige Polin, die mit ihrer queeren Tochter den CSD besucht hatte, sind trauriges Ergebnis dieses fürchterlichen Anschlags. Noch in der Tatnacht zeichnete sich der zweite Angriff auf dem Rücken von LGBTQIA+ ab – die Instrumentalisierung ihres Schmerzes und ihrer Angst für rassistische Hetze, mit der die herrschende Klasse Versicherheitlichung, gesellschaftliche Spaltung und nationalistische Einschwörung legitimiert.
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