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Die Cash Maschine

Gleich zwei Bücher beschäftigen sich mit den realen Gefahren von KI fernab überdrehter Diskurse

Von Juliane Schumacher

Ausschnitt einer Szene aus einem Theaterstück. Die Bühne zeigt ein Wohnzimmer. Eine ältere Frau und ein Mann im Anzug begutachten Menschenähnliche Roboter.
Kein wirklich neuer Hut: Schon in den 1920er Jahren stellte sich der tschechische Schriftsteller Karel Čapek Kunstmenschen vor. Inklusive Horrorszenarien. Foto: Foto: Unbekannt / Wikimedia, gemeinfrei

Der Hype um Künstliche Intelligenz ist in vollem Gang. Und die Debatte verläuft alles andere als sachlich. Die einen feiern die Technologie als Lösung für fast alle Probleme der Menschheit, von Kriminalität über Hunger bis zum Klimawandel; die anderen sagen die Auslöschung der Menschheit durch eine schon bald entstehende künstliche Superintelligenz voraus. Dieser Diskurs um die angeblich alles verändernde Technologie und die extrem polarisierte Einschätzung zwischen KI Boostern und KI Doomern bilden den Ausgangspunkt für zwei Bücher zum Thema. Zum einen »Künstliche Intelligenz und der neue Faschismus« vom Mathematiker und Philosophen Rainer Mühlhof sowie das im Englischen erschienene »The AI Con« (Der KI-Betrug) der Linguistin Emily M. Bender und Soziologin Alex Hanna. Hanna ist ehemalige Google-Mitarbeiterin, zusammen betreiben die beiden Autorinnen seit 2023 den Podcast »Mystery AI Hype Theater 3000«.

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