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Verein fuer politische Bildung, Analyse und Kritik e.V.

#Unteilbar

Sozialstaat, Flucht und Migration dürfen nicht länger gegeneinander ausgespielt werden. Mit diesem Slogan gingen in Berlin im Oktober 2018 240.000 Menschen auf die Straße. Jetzt mobilisiert das Bündnis nach Dresden, um für Gleichheit und soziale Rechte zu demonstrieren. Gerade in Sachsen sind Initiativen, Kultur- und Frauenzentren, Geflüchtete und Antifaschist*innen in ihren Kommunen von parlamentarischen Angriffen und rechter Gewalt auf der Straße bedroht. Deshalb setzen Tausende eine Woche vor der Landtagswahl ein bundesweit solidarisches Zeichen. Mit dabei u.a Nationalismus ist keine Alternative, Welcome United, Fridays for Future und Wann Wenn Nicht Jetzt.

-> Dresden, 24. August, 13 Uhr, Altmarkt

Kein Vergeben! Kein Vergessen!

39 Jahre nach den rassistischen Morden an Nguyen Ngoc Châu und ?o Anh Lân beschloss der Hauptausschuss Hamburg-Mitte die Umbenennung eines Teilstücks der Halskestraße in Châu-und-Lân-Straße sowie die Schaffung eines Gedenkortes. Gemeinsam soll an den rechtsterroristischen Mord gedacht werden. Es sprechen Überlebende, Freund*innen und Zeitzeug*innen; mit anschließender Schweigeminute.

-> Hamburg-Billwerder, 25. August, 16 Uhr, Halskestr. 72

Crossover Festival WannWennNichtJetzt

Das Crossover Festival ist ein ehrenamtlich durch Jugendliche organisiertes Open Air Festival, welches seit Beginn der 2000er Jahre in Grimma stattfindet. Die Bühne soll offen sein für junge und etablierte Künstler*innen, für Musikstile, für politischen und kulturellen Austausch. Das Festival kooperiert dieses Jahr mit der Konzert- und Marktplatztour WannWennNichtJetzt.

-> Grimma, 30./31. August, Alte Spitzenfabrik

Aktionstage: Wach auf es ist Krieg!

Mit Veranstaltungen und Kundgebungen lädt der Berliner VVN BdA zum Gedenken an den 80. Jahrestag des deutschen Überfalls auf Polen ein. Als Mahnung verbinden die neun Aktionstage gegen Rassismus, Neonazismus und Krieg das Gedenken an die Opfer des Nazi- Regimes mit wichtigen Debatten der Gegenwart. Am 1. September findet die Gedenkkundgebung am Denkmal des polnischen Soldaten und deutschen Antifaschisten statt. Am 8. September, zum Tag der Erinnerung, Mahnung & Begegnung, findet eine Auftaktkundgebung zum Rechten Terror in Berlin an der Hufeisensiedlung Neukölln statt; mit anschließendem Fahrradkorso. Ab 14.00 Uhr geht es im Jugendkulturzentrum Königstadt weiter, unter anderem mit einem Podium »Make Germany great again!? Deutsche Militär- und Rüstungspolitik in einer multipolaren Welt«.

-> Berlin, 31. August - 8. September 2019. Infos: berlin.vvn-bda.de

No Future? Das Potenzial der Utopie

María do Mar Castro Varela und SchwarzRund diskutieren mit Wissenschaftler*innen, Künstler*innen und Aktivist*innen: Sind Utopien ein Realitätsverlust oder ein Möglichkeitsgewinn? Welches Potenzial steckt in utopischem Denken? Was ist Afrofuturismus, und wie können queere Utopien bestehende Strukturen überwinden? Welche Utopien sind vielleicht schon Realität geworden, und wie können wir an sie anknüpfen? Und wie bauen wir als Gemeinschaft an der Utopie von morgen?

-> Hamburg-Altona, 5.September, 19:00 Uhr, W3-Saal, Nernstweg 34

Roman einer widerständigen Patientin

Katharina Adler liest aus ihrem Debütroman »Ida«. Der Roman handelt von einer der bekanntesten Patientinnen des 20. Jahrhunderts: Dora, das jüdische Mädchen mit der »petite hystérie«, die es wagte, ihre Kur bei Sigmund Freud vorzeitig zu beenden. Die Geschichte über eine widerständige Patientin die mal zum Opfer, mal zur Heldin stilisiert wird.

-> Hamburg, 7. September, 18 Uhr, frauen*bibliothek, Grindelallee 43

»Lass uns mit den Toten tanzen«

Die Kapitänin Pia Klemp hat zahlreiche Rettungsmissionen mit ihren Crews erlebt. In ihrem Roman schreibt sie über zivilen Ungehorsam, über Freundschaft, über Feiern: Eine Aktivistin und ihre Crew handeln in einer unmenschlichen Welt, versuchen den eigenen Überzeugungen gerecht zu werden. Als ihre Rettungseinsätze kriminalisiert werden, wird klar, dass die europäischen Staaten ein politisches Geschäft mit dem Leben von Menschen betreiben, das keine Grenzen kennt.

-> Berlin, 9. September, 20 Uhr, Buchladen zur schwankenden Weltkugel/Café Morgenrot, Kastanienallee 85

Demonstration gegen Clemens Tönnies

Am 1. August demontierte sich der Fleisch-Baron und Schalke-Boss mit seiner rassistischen Rede vor der Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe selbst. Kurz zuvor hatte die aktion ./. arbeitsunrecht auf ihrer Webseite bekannt gegeben, dass Tönnies zur Zielscheibe des Aktionstags #FREITAG13 gegen Horror-Jobs wird. Aufgerufen sind »Gewerkschafter*innen, Bürgerrechtler*innen, Umwelt-Aktivisten, Tierschützer und aktive Fußballfans«.

-> Rheda-Wiedenbrück, 13. September, 15 Uhr, Bahnhof Rheda

40 Jahre Revolution im Iran

Mit der Machtübernahme von Ayatollah Khomeini begann die systematische politische Verfolgung von Menschen, die sich für Demokratie und Freiheit einsetzen. Diese Repression hat bis heute Bestand. Aus diesem Anlass hat die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum iranische Aktivist*innen, Überlebende, Angehörige von Opfern, und andere Zeitzeug*innen eingeladen, um Menschenrechtsverletzungen und Proteste vorzustellen. Konferenzsprachen sind deutsch und farsi.

-> Bochum, 13.-15 September, im Bahnhof Langendreer (Studio)

NSU-Monologe

Geschichten zu erzählen, die wütend machen und nachdenklich, die traurig machen aber auch Hoffnung geben, die bewegen, und die vor allem auch ermutigen. Die NSU-Monologe sind zu Gast auf dem Grenzenloss Kultur-Theaterfestival in Mainz. Die Monologe sind gesprochen auf deutsch mit türkischen, englischen Übertiteln und Übersetzung in Gebärdensprache.

-> Mainz, 16. September, 19:30 Uhr, Staatstheater

17. Afrika Filmfestival

57 Filme aus 23 Ländern. Das Programm vermittelt nicht nur einen geografischen Überblick über das aktuelle Filmschaffen von Nord- bis Südafrika, sondern auch über aktuelle thematische Schwerpunkte in der Diaspora. Auf unterschiedliche filmische Weise bietet das Festival einen Raum, die wiederentdeckte Frage nach Herkunft und die Verschiebung im Verhältnis zwischen Afrika und Europa zu thematisieren. Während von Algerien und Libyen über Mali und Burkina Faso bis nach Mosambik und Lesotho fundamentalistische Ideologien an Einfluss gewinnen, die von christlich-evangelikalen und islamistischen Bewegungen ebenso verbreitet werden wie von reaktionären politischen Parteien und Regierungen, gibt es auch Kritik und Widerstand. Das Festival schafft Raum für Auseinandersetzung.

-> Köln, 19. - 29. September, Filmforum Museum Ludwig, Bischofsgartenstraße 1