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Verein fuer politische Bildung, Analyse und Kritik e.V.

Antifajugend

Bis zu 400 Teilnehmende werden beim antifaschistischen Jugendkongress »Get organized now« erwartet. Auf dem Programm stehen Workshops und Veranstaltungen unter anderem zum Demokratischen Konföderalismus, rassistischer Gewalt, G20, Antisemitismuskritik und Antifa und Feminismus.

-> Chemnitz, 20. bis 23.4.2017, AJZ, Chemnitztalstr. 54

Feministisches Erzählcafé

Jüngere Feministinnen interessieren sich wieder stärker für feministische Geschichte. Ein guter Anlass, diese zu diskutieren, bietet ein Erzählcafé mit der Historikerin und Aktivistin Gisela Notz anlässlich ihres 75. Geburtstags mit dem Motto »sich feministisch organisieren - gestern, heute, morgen«.

-> Berlin, 22.4.2017, 17 Uhr, Aquarium, Admiralstr. 1-2

Forschung zu »Euthanasie«

Mit der Ermordung von Menschen mit geistiger Behinderung, psychischen Erkrankungen und körperlichen Einschränkungen machten Ärzte, Pathologen und Psychiater im NS Karriere. Bei der Vorstellung des 17. Hefts der Beiträge zur Geschichte der nationalsozialistischen Verfolgung in Norddeutschland sprechen Autor_innen zum Thema. Eintritt: 5 Euro.

-> Hamburg, 25.4.2017, 20 Uhr, Buchladen Osterstraße, Osterstr. 171

Arbeitskämpfe bei Fiat

Der Film »Wir brauchen keine Erlaubnis« erzählt die bewegende Geschichte der sozialen Kämpfe um die Fiat-Fabrik in Italien von 1969 bis zur großen Niederlage 1980. Protagonist des Films ist Pietro Perroti, der als junger Arbeiter nach Turin zieht, um bei Fiat zu arbeiten und politisch aktiv zu werden.

-> Marburg, 27.4.2017, 19 Uhr, Capitol Kino, Biegenstr. 8

-> Frankfurt am Main, 28.4.2017, 19 Uhr Landungsbrücken Theater, Gutleutstr. 294

Selbstorganisierung

Idee und Wirklichkeit des Demokratischen Konföderalismus in Rojava, die Erfahrungen mit Rätestrukturen in den Kommunen des 21. Jahrhunderts, Gegenmacht im Stadtteil, Selbstorganisierung von Geflüchteten - um all das geht es auf der Selber Machen Konferenz zu Basisorganisierung, Gegenmacht und Autonomie.

-> Berlin, 28. bis 30.4.2017, Südflügel des Bethanien, Mariannenplatz 2a

Landarbeiterbewegung gegen Zementfabrik

Der 40-minütige Dokumentarfilm »Samin vs. Semen« erzählt die Geschichte des bäuerlichen Widerstands gegen die Zementproduktion im Karstgebiet in Zentraljava, Indonesien. An der Zerstörung der Lebensgrundlage der Lokalbevölkerung ist unter anderem die deutsche Firma HeidelbergCement beteiligt. Filmvorführung mit einer javanischen Aktivistin und dem Filmemacher.

-> Göttingen, 24.4.2017, 20 Uhr, Lumiere, Geismar Landstr. 19

-> Hamburg, 25.4.2017, 19 Uhr, 3001, Schanzenstr. 75

-> Bremen, 27.4.2017, 19 Uhr, Kulturzentrum Kukoon, Buntentorsteinweg 29

-> Münster, 28.4.2017, 19 Uhr, Leo, Leostr. 16

-> Köln, 29.4.2017, 14 Uhr, Alte Feuerwache, Melchiorstr. 3

-> Berlin, 3.5.2017, 19 Uhr, Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8

-> Greifswald, 5.5.2017, 20 Uhr, Koeppenhaus, Bahnhofstr. 4-5

-> Leipzig, 8.5.2017, 18 Uhr, Schaubühne Lindenfels, Karl-Heine-Str. 50

-> Heidelberg, 9.5.2017, 19.30 Uhr, Karlstorbahnhof, Am Karlstor 1

-> Freiburg, 11.5.2017, 19 Uhr, Albert-Ludwigs-Universität, Raum 1009 (KG I), Platz der Alten Synagoge 1

Mall of Shame 

Im Winter 2014 wurde die Mall of Berlin zu einem Symbol der Ausbeutung migrantischer Arbeiter: Bauarbeiter aus Rumänien hatten das Einkaufszentrum zwar mit gebaut, aber nicht den vollen Lohn erhalten. Das ist bis heute so. Ende 2016 hat nun ein Bauarbeiter Klage gegen den Bauherrn eingereicht. Eine Kundgebung fordert erneut: Mall of shame, pay the workers!

-> Berlin, 29.4.2017, 14 Uhr, Leipziger Platz

Organize-Demo

In den letzten Jahren hat sich die Demonstration am Vorabend des 1. Mai in Berlin zu einem Protest gegen hohe Mieten, Zwangsräumungen, miese Löhne, Schikanen am Jobcenter und institutionellen Rassismus entwickelt. Die Erwerbsloseninitiative Basta! und Hände Weg vom Wedding rufen auch dieses Jahr wieder dazu auf.

-> Berlin, 30.4.2017, 16 Uhr, Leopoldplatz

1. Mai

Zum 30. Mal findet dieses Jahr die revolutionäre Erster-Mai-Demonstration in Kreuzberg statt - und richtet sich gegen Gentrifizierung und die Politik der G20-Staaten. Auf eine Anmeldung wird diesmal verzichtet. Zuletzt lief die Demo 2011 unangemeldet durch den Kiez.

-> Berlin, 1.5.2017, 18 Uhr, Oranienplatz

NS und Gewerkschaften

Am 2. Mai 1933 wurden die freien Gewerkschaften zerschlagen, ihr Anpassungskurs war endgültig gescheitert. Beim 151. Jour Fixe beleuchtet Knud Andresen von der Forschungsstelle für Zeitgeschichte mit dem Schwerpunkt auf Hamburg die Ereignisse, die zum 2. Mai 1933 führten, sowie den erinnerungspolitischen Streit nach 1945.

-> Hamburg, 3.5.2017, 18.30 Uhr, Curiohaus, Rothenbaumchaussee 15

Tag der Befreiung

Die Veranstaltung »Wer nicht feiert...« widmet sich dem linken Umgang mit dem Tag der Befreiung. In welchem Spannungsfeld befindet sich das Gedenken? Wessen wird gedacht, und mit welcher Perspektive? Mit Natalka Neshevets (Visual Culture Research Center, Kiew), eine_r Vertreter_in des AK Loukanikos und ak-Autor Johannes Spohr.

-> Leipzig, 10.5.2017, 19 Uhr, Conne Island, Koburger Str. 3

IWF, Weltbank, WTO & Co.

Sie sind zentrale Pfeiler des Weltwirtschaftssystems: internationale Institutionen wie die Welthandelsorganisation, die Weltbank oder der Internationale Währungsfonds. Wie groß ist ihr Einfluss und welche Rolle spielen sie in Zeiten der Krise? Der Politikwissenschaftler Aram Ziai geht in seinem Vortrag zur Architektur des internationalen Wirtschaftssystems auch auf die G20 ein.

-> Hamburg, 11.5.2017, 19.30 Uhr, W3 - Werkstatt für internationale Kultur und Politik e. V., Nernstweg 34

Neue rechte Bewegungen

Die politische Rechte ist in Bewegung. Neben der AfD sind in den letzten Jahren zahlreiche neue Initiativen aktiv geworden: sogenannte Reichsbürger, die Identitäre Bewegung, Pegida und neue Parteien wie Die Rechte oder III. Weg. ak-Redakteur Sebastian Friedrich gibt in seinem Vortrag einen Überblick zu den neuen Erscheinungsformen der Rechten und ihren Zielen.

-> Schwäbisch Hall, 15.5.2017, Haus der Bildung, Salinenstr. 6-10

Materalistische Staatstheorie

Johannes Agnoli wird meist nur mit der Staatsableitungsdebatte der 1970er Jahre in Verbindung gebracht. Auf der Grundlage von Agnolis Überlegungen skizziert der Politikwissenschaftler Jan Schlemermeyer in seinem Vortrag ein Konzept der Transformation demokratischer Staatlichkeit.

-> Leipzig, 17.5.2017, 19 Uhr, Uni Leipzig, Hörsaal 8, Universitätsstr. 3