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Verein fuer politische Bildung, Analyse und Kritik e.V.

Fußball im NS

Seit wann wird über Antisemitismus im Fußball diskutiert? Der Sport- und Politikwissenschaftler Florian Schu­bert stellt die Ergebnisse seiner Forschungen zu Fußball in der nationalsozialistischen Gesellschaft vor.

-> Hamburg, 22.5.2018, 20 Uhr, Buchladen Osterstraße, Osterstr. 171

Gedenkdemo für Dieter Eich

Im Mai 2000 verprügelten und erstachen vier Neonazis in Berlin-Buch den erwerbslosen 60-jährigen Dieter Eich. Der Mord geschah vor dem Hintergrund eines Weltbildes, das »wertes« und »unwertes Leben« unterscheidet. Seit dem Mauerfall starben insgesamt 505 Wohnungslose durch gewalttätige Übergriffe, in 26 Fällen nachweislich durch Nazis. Das Bündnis »Niemand ist vergessen« fordert einen würdigen Gedenkort für Dieter Eich.

-> Berlin, 23.5.2018, 17 Uhr, S-Bahnhof Buch

Kein Vergessen

25 Jahre nach dem Brandanschlag lädt das Bündnis »Solingen 1993 - Niemals vergessen« zu einer Gedenkveranstaltung ein, auf der Ibrahim Arslan, Überlebender des rassistischen Brandanschlags von Mölln, Kutlu Yurtseven, Künstler und Aktivist, der Autor Do?an Akhanl?, ein Vertreter von Keupstraße ist überall, der Internationalen Liga für Menschenrechte sowie der Alevitischen Gemeinde sprechen werden. Am Samstag, dem 26. Mai, wird eine Gedenkdemonstration stattfinden.

-> Solingen, 23.5.2018, 19 Uhr, Theater- und Konzerthaus, Konrad-Adenauer-Str. 71

Chinas Autofabriken

Zhang Lus wegweisende Untersuchung über Alltag und Widerstand in Chinas Autofabriken ist Ende März im Mandelbaum Verlag erschienen. In den kommenden Wochen gibt es mehrere Veranstaltungen zum Buch mit dem Übersetzer und Herausgeber Ralf Ruckus, der sich seit Jahren mit den selbstorganisierten Kämpfen in Chinas Weltmarktfabriken beschäftigt.

-> Basel, 24.5.2018, 19 Uhr Freiplatzaktion, Florastr. 12

-> Zürich, 25.5.2018,19:30, Infoladen Kasama, Militärstr. 87a

-> Berlin, 28.5.2018, 18:30 Uhr taz Café, Rudi-Dutschke-Str. 23

-> Berlin, 2.6.2018, 18 Uhr, Mehringhof, Gneisenaustr. 2a

Gedenken an NS-Opfer

Trotz des 80-jährigen Gedenkens unzähliger Verhaftungen sogenannter Asozialer durch die Aktion Arbeitsscheu Reich am 13. Juni 1938 sind sie immer noch nicht als Opfer des Nationalsozialismus anerkannt. Die Veranstaltungsreihe »Asozial geliebt, geliebt asozial?« sucht nach den Geschichten von als »asozial« verfolgten Menschen mit Filmvorführungen, einem Spaziergang am Gedenkort Rummelsburg und Diskussionsveranstaltungen.

-> Berlin, 28.5. bis 12.6.2018

1968 autobiografisch

In »Keine Ruhe nach dem Sturm« erzählt Ulrike Heider ihr persönliches Erleben des politischen und kulturellen Aufbruchs als junge Frau in den späten 1960er und frühen 1970er Jahren. Ihr autobiografischer Bericht bietet Einblicke in Kriminalisierung und Zerfallserscheinungen der Protestbewegung ebenso wie Milieubilder von Anarchist_innen, Spontis und K-Gruppen. Lesung mit Diskussion.

-> Hamburg, 30.5.2018, Schanzenbuchhandlung, Schulterblatt 55

-> Köln, 7.6.2018, 21 Uhr, King George, Sudermannstr.2

Linke Verlage

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe »Warum so verlegen?« präsentiert der Buchladen Osterstraße spannende Verlage. Diesmal erzählen Hanna Mittelstädt und Katharina Picandet vom Verlegen unabhängiger Bücher, stellen aktuelle Titel vor und berichten aus der Geschichte des Verlags Edition Nautilus.

-> Hamburg, 30.5.2018, 20 Uhr, Buchladen Osterstraße, Osterstr. 171

Linke Buchtage

Zum 16. Mal treffen sich unabhängige Verlage im Berliner Mehringhof, um ihr Programm vorzustellen. Diesmal geht es bei den über 30 Buchvorstellungen unter anderem um Afrin, Antifeminismus, materialistische Staatskritik, soziale Kämpfe in Frankreich, »Lebensschutz«-Bewegung, digitale Ökonomie und Widerstand im NS.

-> Berlin, 1. bis 3.6.2018, Mehringhof, Gneisenaustr. 2a

Proletarisches 68

Was bleibt von den 68er-Kämpfen der Arbeiter_innen für eine emanzipatorische Klassenpolitik im 21. Jahrhundert? Eine Veranstaltungsreihe des AK Geschichte sozialer Bewegungen Ost West geht dieser Frage mit Filmvorführungen, Inputs und Diskussion zu Klassenkämpfen in der BRD, Frankreich und Italien nach.

-> Berlin, 7. bis 9.6.2018

Margot Palomino

Margot Palomino ist seit den 1980er Jahren in Peru für ihre Protestlieder bekannt. Im Juni kommt sie für einige Konzerte nach Europa. Das Konzert in Berlin rahmen zwei Beiträge zur historischen Einordnung ihres musikalisch-politischen Schaffens ein.

-> Berlin, 7.6.2018, 18.30 Uhr, Biergarten Jockel, Ratiborstr. 14c

Wehrmachtstraditionen in der Bundeswehr

Als vor einem Jahr eine rechtsextreme Zelle in der Bundeswehr aufgedeckt wurde, gerieten rechte Strömungen in der Truppe erneut in den Fokus. Der Journalist Lucius Teidelbaum informiert über das Verhältnis zwischen Rechten und Bundeswehr und ihre wehrpolitischen Vorstellungen.

-> Lüneburg, 11.6.2018, 19.30 Uhr, Glockenhaus, Glockenstr. 9

Kurdisches Filmfestival

Seit 2002 veranstaltet die unabhängige Filmproduktionsfirma Mîtosfilm das Kurdische Filmfestival in Berlin. Eine Vielfalt an Spiel-, Kurz- und Dokumentarfilmen wird sieben Tage lang im Kino Babylon und im Eiszeit Kino zu sehen sein.

-> Berlin, 14. bis 20.6.2018

Antisemitismus in der Neuen Rechten

Noch vor zwei Jahren hielten es selbst kritische Beobachterinnen und Beobachter für möglich, dass es extreme Rechte ohne Judenfeindschaft geben könnte. Der Historiker und Publizist Olaf Kistenmacher, Co-Autor des Buchs »Der Fall Ethel und Julius Rosenberg«, erläutert in seinem Vortrag, welche Rolle Antisemitismus in der Neuen Rechten spielt.

-> Bonn, 16.6. 2018, 19 Uhr, Buchladen Le Sabot, Breite Str. 76

Prager Frühling

200 Jahre Marx, die Jahrestage 1848, 1918 und 1968 im Westen - im Reigen der diesjährigen Jubiläen steht der Prager Frühling nicht eben in der ersten Reihe. Bei der offenen Arbeitstagung der Kurt- und Herma-Römer-Stiftung geht es um Entstehung, Dynamik und Scheitern der Reformbewegung und die Impulse des Prager Frühlings für den Eurokommunismus.

-> Berlin, 30.6.2018, 11 Uhr, Haus der Demokratie und Menschenrechte Greifswalder Str. 4