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Verein fuer politische Bildung, Analyse und Kritik e.V.

Rheinmetall im Nationalsozialismus

Rheinmetall ist einer der bedeutendsten deutschen Rüstungskonzerne. Während des Zweiten Weltkrieges setzte er Tausende ausländischer Zwangsarbeiter_innen ein. Stefan Mühlhausen schildert den Widerstand aus dem Arbeitermilieu, der während des Krieges versuchte, Sand in die gut geölte Rüstungsmaschinerie zu streuen.

-> Düsseldorf, 14.12.2017, Erinnerungsort Alter Schlachthof, Hochschule Düsseldorf, Münsterstr. 156

Katalonische Unabhängigkeitsbewegung

Was sind die Ziele der Unabhängigkeitsbewegung in Katalonien? Welche historischen, kulturellen und politischen Gründe für Unabhängigkeit werden ins Feld geführt? ak-Autor Raul Zelik diskutiert mit Carlos Collado Seidel über diese Fragen mit Blick auf die Regionalwahlen am 21. Dezember.

-> Hamburg, 15.12.2017, W3 - Werkstatt für internationale Kultur und Politik e. V., Nernstweg 32-34

Solidarität statt Hass

In Gedenken an die Opfer des Anschlags am Berliner Breitscheidplatz vor einem Jahr und alle anderen Betroffenen von terroristischen Anschlägen weltweit findet am Ort des Anschlags eine Kundgebung statt. Die Organisator_innen verurteilen jeden religiösen Fundamentalismus, alle Versuche terroristische Anschläge rassistisch zu beantworten und die Instrumentalisierung von Ängsten für eine Politik, die persönliche Freiheitsrechte mit Gesetzesverschärfungen einschränkt.

-> Berlin, 19.12.2017, 17 Uhr, Hardenbergstr. 29A

Rekommunalisierung

Berlin hat Angst. Laut einer Umfrage befürchten 47 Prozent der Berliner_innen, wegen Mietsteigerungen ihre Wohnung zu verlieren. Insbesondere seit der Finanzkrise 2008 ist Berlin zur Beute geworden. Die Interventionistische Linke diskutiert über Strategien zur Abschaffung des privaten Wohnungsmarktes.

-> Berlin, 20.12.2017, 19.30 Uhr, Aquarium, Skalitzer Str. 6

Party statt Krippenspiel

Am Heiligen Abend legen im Berliner Club About Blank neun DJs und DJanes auf. Die Einnahmen gehen an die Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak Bektas, die einen Gedenkort für den 2012 Ermordeten einrichten will, Repressionskosten im Zuge der Proteste gegen G20 und Eclipse e.V.

-> Berlin, 24.12.2017, 23.59 Uhr, aboutblank, Markgrafendamm 24c

Silvester zum Knast

Wie jedes Jahr demonstrieren solidarische Menschen zum Knast in Moabit. Dort sind unter anderem die beiden baskischen politischen Gefangenen Mikel und Iñigo seit dem 27. Oktober 2017 eingesperrt. Nach einer Zwischenkundgebung gegen 0 Uhr geht es zurück zum U-Bahnhof Turmstraße.

-> Berlin, 31.12.2017, 23 Uhr, U-Bahnhof Turmstraße

Gedenken an Oury Jalloh

Wie jedes Jahr am 7. Januar findet in Dessau die Demonstration in Gedenken an Oury Jalloh statt, der an diesem Tag im Jahr 2005 in einer Dessauer Polizeizelle starb. Das Feuer, in dem er verbrannte, muss von dritter Hand gelegt worden sein. Die Initiative in Gedenken an Oury Jalloh hat Strafanzeige wegen Mordes gestellt. Sie will eine unabhängige Untersuchungskommission einrichten.

-> Dessau, 7.1.2018, 14 Uhr, Hauptbahnhof

Sicherheitsgefühle

Eine Schriftstellerin will einen Roman über das Haus ihrer Großeltern in Südfrankreich schreiben. Zeitgleich wird in unmittelbarer Nähe ihrer Wohnung die Redaktion von Charlie Hebdo gestürmt. Schreibend versucht sie, ihre Welt wieder zusammenzusetzen. Laurence Tardieu liest aus ihrem Roman »So laut die Stille«, veröffentlicht bei edition fünf.

-> Hamburg, 12.1.2017, 20 Uhr, Buchladen Osterstraße, Osterstr. 171

Best Friends Forever?

Weil die Pärchenideologie die Gesellschaft durchzieht, sangen die Lassie Singers einst: »Pärchen verpisst euch, niemand vermisst euch!« Denn wer mit über 30 noch Single ist und Freundschaftsbändchen knüpft, gilt vielen als »stehengeblieben«. In ihrem Vortrag »Freundschaftszentriert leben« beleuchtet die Diplompsychologin Doreen Kruppa Alternativen zu den Einschränkungen in der heteronormativen Beziehungswelt.

-> Hamburg, 17.1.2017, Uni Hamburg, Von-Melle-Park 5, Raum 0079

Beziehungsweise Revolution

»Die Geschichte des Kommunistischen«, resümiert ak-Autorin Bini Adamczak, »ist arm an geglückten, reich an hoffnungsvollen Möglichkeiten. Reich an Situationen, die einen alternativen Geschichtsverlauf nicht nur nötig gemacht, sondern auch ermöglicht hätten.« Adamczak veröffentlichte zuletzt »Beziehungsweise Revolution. 1917, 1968 und kommende«.

-> Hamburg, 18.1.2018, 20 Uhr, Centro Sociale, Sternstr. 2

NS-Verbrechen

Die im Nationalsozialismus verübten Verbrechen. Oliver von Wrochem (KZ-Gedenkstätte Neuengamme) und Joachim Geffers (GEW Hamburg) sprechen mit Ulrich Gantz und Barbara Brix, zwei Kindern von NS-Täter_inne, über ihren persönlichen Weg der Aufarbeitung ihrer Familiengeschichte. Ausschnitte aus einer Filmdokumentation zum Thema.

-> Hamburg, 19.1.2018, 19 Uhr, Curio-Haus, Rothenbaumchaussee 15