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Verein fuer politische Bildung, Analyse und Kritik e.V.

Kalender

Einfach nur satt?

Sind Landwirtschaft und Ökologie miteinander vereinbar? Welche Wege der sozial-ökologischen Transformation sind möglich? Diskussion mit Steffen Kühne, Rosa-Luxemburg-Stiftung.

-> Blankenburg, 21.1.2020, 21 Uhr, Altes Umspannwerk Blankenburg, Neue Halberstädter Straße 1

Aufstand in Lateinamerika

Die Welt ist in Aufruhr und Lateinamerika ist einer der Schwerpunkte der Revolte. Anhand der seit Monaten tobenden Aufstände in Haiti (seit Mitte September) und Chile (seit dem 18. Oktober) wollen wir diskutieren, was das Gemeinsame und Besondere der aktuellen Bewegungen ist. Mit Berichten von Katja Maurer zu Haiti und Alix Arnold zu Chile.

-> Hamburg, 22.1.2020, 18.30 Uhr, Curio-Haus, Rothenbaumchaussee 15 (Hofdurchgang)

Lexikon der Leistungsgesellschaft

Der Streifzug durch alltägliche Begriffe der »Leistungsgesellschaft« erkundet die vorherrschende Ideologie des flexiblen Kapitalismus: den Neoliberalismus. Er ist weit mehr als ein wirtschafts- und sozialpolitischer Ansatz. Er ist überall: Während wir Sport treiben, wir über unseren Arbeitgeber sprechen, als sei er unser bester Freund, wir mit einem coffee to go bewaffnet im Stechschritt durch die Stadt marschieren und wir am Ende des Tages einmal mehr versucht haben, das zu verdrängen, was längst Gewissheit geworden ist: dass es so nicht weitergehen kann. Ein Vortrag von Sebastian Friedrich.

-> Hamburg, 23.1.2020, 18 Uhr, T-Stube Uni Hamburg, Allende-Platz 1

Buchvorstellung: Trigger Warnung

Identitätspolitik steckt in der Sackgasse: Empowerment wird auf Gender-Sternchen und die Vermeidung des N-Worts verkürzt. Für alle, die Politik nicht mit eigener Betroffenheit belegen, schließt sich die Debatte. Das Buch versucht eine solidarische Kritik an diesen Exzessen zu leisten und einer Vereinnahmung von rechts zugleich entgegen zu wirken. Diskussion mit zwei der Herausgeber*innen von der Bildungsstätte Anne Frank, Saba-Nur Cheema und Meron Mendel.

-> Hamburg, 24.1.2020, 20 Uhr, Barboncino, St. Pauli Fischmarkt 27

Wanderausstellung »Banditi e Ribelli«

Die Wanderausstellung »Banditi e ribelli. Die italienische Resistenza 1943-1945« widmet sich der Partisan*innenbewegung in Italien und ihren Hoffnungen auf eine grundlegend veränderte Gesellschaft. Kurze, chronologisch aufgebaute Texte und mehr als 120 Fotografien dokumentieren ihren mutigen und verlustreichen Kampf gegen den Faschismus, beleuchten aber auch kritische Aspekte in der Geschichte der antifaschistischen Bewegung. 

-> Oldenburg, 26.1.- 24.2.2020, Forum St. Peter, Peterstraße 22-26

 

Massenstreiks gegen die Treuhand

In den 1990er Jahren wickelte sie Treuhand massenhaft volkseigene Betriebe in den neuen Bundesländern ab. Gegen diesen Kahlschlag der ostdeutschen Wirtschaft und den Verlust ihrer Arbeitsplätze wehrten sich die Arbeiter*innen mit Massenstreiks, Fabrikbesetzungen und der Gründung von Kollektivbetrieben. Über diese Zeit erzählen Renate Hürtgen und Stefan Kademann.

-> Frankfurt am Main, 29.1.2020, 20 Uhr, Mousonturm, Waldschmidtstraße 4

 

Buchvorstellung: Eine ehrenwerte Familie

Kutlu Yurtseven und Rosario »Rossi« Pennino erzählen aus ihren bewegten Biographien und über ihre dreißigjährige Band-Geschichte als »Microphone Mafia«. Beides verarbeiteten sie in ihrem jüngst erschienenen Buch »Eine ehrenwerte Familie. Die Microphone Mafia - Mehr als nur Musik«.

-> Hamburg, 29.1.2020, 20 Uhr, Buchladen Osterstraße, Osterstraße 171, Eintritt: 7 Euro

Klimwandel und die soziale Frage

Die Fridays-For-Future-Bewegung hat sich in kurzer Zeit zur größten globalen Bewegung entwickelt, die es jemals gab. Währenddessen protestierten vor einem Jahr in Frankreich Hunderttausende Gelbwesten gegen soziale Ungleichheit. Auch hierzulande spielen einige Politiker*innen und Journalist*innen die ökologische gegen die soziale Frage aus. Dabei müssten sie miteinander verknüpft werden, um eine Zukunft für alle zu ermöglichen. Wo liegen also Verbindungen zwischen der Klimabewegung und Sozialprotesten? 

-> Berlin, 31.1.2020, 20 Uhr, Berliner Ensemble, Bertolt-Brecht-Platz 1

Frankreich: Wird Gelb das neue Rot?

Ein Jahr lang haben die Gelbwesten landesweit mit verschiedensten Aktionen und überraschenden Einfällen das Macron-Regime in Frankreich herausgefordert. Bis heute steht die Forderung »Macron muss zurücktreten«. Trotz brutalster Polizeieinsätze, juristischer Verfolgung, schwerster Verletzungen und scharfer Kritik in der Presse existieren sie immer noch und sind weiterhin mutig und handlungsbereit im Kampf für soziale Gleichheit und eine neue demokratische Organisation der Gesellschaft, die sich an den Bedürfnissen der Armen und der Mehrheit orientiert. Die Streiks, die mittlerweile länger andauern als im Pariser Mai 68, werden über die Kraft der Widerstandsbewegung in den nächsten Jahren entscheiden. Der Referent Willi Hajek lebt seit langem in Frankreich und arbeitet eng mit sozialen Bewegungen und Gewerkschaften zusammen.

-> Hamburg, 31.1.2020, 19.30 Uhr, Gewerkschaftshaus, Besenbinderhof 60

Soli-Party im Centro Sociale

Um Frauen und Kindern in Notlagen schnell und unbürokratisch helfen zu können, hat eine feministische FrauenLesbenGruppe in Hamburg ein Soli-Konto eröffnet. Betroffene Frauen können einen einmaligen Betrag von dem Konto erhalten. Außerdem können Anwaltsrechnungen, Lebensmittel, Kleidung oder Schulmaterialien über die Spenden finanziert werden. Mit verschiedenen DJanes, FrauenLesbenTransInter welcome.

-> Hamburg, 1.2.2020, 20.30 Uhr, Centro Sociale, Sternstraße 2

Bundweite Aktionswoche von Ende Gelände

Vom 1. bis zum 10. Februar werden in ganz Deutschland Proteste gegen das Ergebnis der Kohlekommission stattfinden. Der Auftakt findet am 1. Februar dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in Berlin statt, dem Tagungsort der Kommission. Weitere Aktionen folgen unter anderem in Leipzig, Hamburg, München und Köln. Beteiligt euch, und zeigt, dass die Zukunft des Klimas nicht durch einige wenige bestimmt wird, sondern durch uns alle!

-> Bundesweit, 1. - 10.2.2020

Arbeiterbewegung von rechts?

Derzeit lässt sich in zahlreichen frühindustrialisierten Ländern ein Aufstieg rechtspopulistischer Formationen beobachten. Rechtspopulistische Parteien rekrutieren ihre Wähler*innen grundsätzlich aus allen Klassen und Schichten der Bevölkerung. Auffällig ist jedoch, dass sie bei Arbeiter*innen auf überdurchschnittliche Zustimmung stoßen. Um zu erklären, wie die hohe Akzeptanz der völkischen Rechten unter Arbeiter*innen - auch gewerkschaftlich organisierten - zu erklären ist und ob es sich dabei gar um eine Arbeiterbewegung von rechts handelt, wird auf das Konzept von Arbeiterbewegungen Marx'schen und Polany'schen Typs zurückgegriffen.

-> Freiburg, 3.2.2020, 19 Uhr, Uni Freiburg, Raum HS 1108 im Kollegiengebäude, Platz der Universität 3

Was bringt die Zukunft?

Klimawandel, Krieg und Kapitalismus - der Ist-Zustand der Welt stimmt nicht gerade optimistisch. Doch es tut sich was: In Chile, in Haiti, im Libanon, im Irak, im Iran und in Frankreich gehen Menschen wieder auf die Straßen und kämpfen für ihre sozialen Rechte und gegen den Klimawandel. Ingar Solty nimmt diese Entwicklung zum Anlass und denkt sie vom Ende her: Wohin führen uns all diese Entwicklungen? Wie sieht die Welt von morgen aus, wie die Welt von übermorgen?

-> Hamburg, 7.2.2020, 20 Uhr, Rote Flora

Studienwochenende zu Krahls 50. Todestag

Hans-Jürgen Krahl starb am 13. Februar 1970 mit gerade 27 Jahren. Er war einer der wichtigsten Theoretiker der antiautoritären Bewegung, SDS-Vorsitzender und bemüht um eine praktisch-revolutionäre Aneignung der Arbeiten der Frankfurter Schule. Im Rahmen eines Wochenendeseminars sollen Texte Krahls gelesen und ihre Bedeutung für aktuelle Strategiedebatten diskutiert werden.

-> Frankfurt am Main, 14.-16.2.2020, Studierendenhaus, Mertonstraße 26

Diskussion: Aktivist*innen und Betroffene von Naziterror

Rechte und rassistische Angriffe und Bedrohungen gehören zum Alltag vieler Menschen in Berlin. Selten werden solche Vorfälle aufgeklärt. Im Rahmen der Veranstaltung sollen über mögliche Verstrickungen von Polizei- und Staatsbeamt*innen in rechte Strukturen informiert, die Forderungen von Betroffenen und Aktivist*innen gemeinsam diskutiert und unterstützt werden. Unter anderem mit Ferat Koçak (Aktivist), Martina Renner (MdB/LINKE) und Helga Seyb (ReachOut)

-> Berlin, 29.1.2020, Pfefferberg | Haus 13, 18:30 Uhr, Schönhauser Allee 176

Dichterinnen der DDR

Was blieb übrig von 40 Jahren DDR? Was wurde aus dem Versuch eine menschenwürdige Gesellschaft nach NS-Staat und Holocaust zu schaffen? Was wurde aus dem Versprechen und Anspruch Selbstbestimmung und Emanzipation voran zu bringen?Das Programm will anhand von Texten von Frauen, welche ihre Erfahrungen in der DDR zu Gedichten verarbeiteten, diesen Fragen nachspüren.

-> Chemnitz, 18.2.2020, 17 Uhr, Soziokulturelles Zentrum querbeet

Symposium zu den Perspektiven des Erinnerns

Drei Monate vor dem 75. Jubiläum der Befreiung vom Faschismus findet in Hannover ein Symposium statt und stellt wichtige Fragen: Mit welchen Herausforderungen sieht sich die Erinnerungs- und Gedenkstättenarbeit im Angesicht erstarkender Rechter konfrontiert? Wie wollen wir in Zukunft erinnern?

-> Hannover, 21.2.2020, 19 Uhr und 22.2.2020, 10 Uhr, Veranstaltungszentrum Rotation in den ver.di-Höfen, Goseriede 10, um Anmeldung wird bis zum 5.2.2020 gebeten