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Verein fuer politische Bildung, Analyse und Kritik e.V.

Festival contre le racisme

1995 wurde das Festival contre le racisme durch den französischen studentischen Dachverband UNEF initiiert, seit 2003 findet es auch in Deutschland bundesweit an Universitäten statt - dieses Jahr zum Beispiel in Köln, wo die Besucher_innen zwölf Workshops, Vorträge, Ausstellungen und Konzerte zu und gegen Rassismus erwarten.

-> Köln, 11. bis 23.5.2017, Universität zu Köln, Albertus-Magnus-Platz

AfD

Wie ist der Aufstieg der AfD zu erklären und welche gesellschaftlichen Ursachen liegen ihm zugrunde? Der Vortrag von ak-Redakteur Sebastian Friedrich setzt den Aufstieg der Rechten und populistischer Strömungen in Bezug zu allgemeinen gesellschaftlichen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte.

-> Ladenburg, 18.5.2017, 19.30 Uhr, Domhof Galerie, Hauptstr. 19

»Q«

Das Werk des linken Kollektivs Luther Blissett, das sich heute Wu Ming nennt, wurde in Italien als literarische Sensation gefeiert. Thomas Ebermann und Berthold Brunner haben den in achtzehn Sprachen übersetzten Roman »Q« für eine szenische Lesung bearbeitet.

-> Berlin, 22.5.2017, 20 Uhr, Festsaal Kreuzberg, Am Flutgraben 2

Geteilte Klasse

Die neoliberale Globalisierung hat zu einer starken Proletarisierung des globalen Südens geführt. Das niedrige Lohnniveau im globalen Süden verschafft dem Kapital eine höhere Profitrate, angesichts billiger Preise profitieren auch die Konsument_innen im Norden. Sind gemeinsame Kämpfe der Arbeiterklasse angesichts fundamental unterschiedlicher Arbeits- und Lebensbedingungen überhaupt möglich? Im Gespräch mit ak-Autor Ingar Solty skizziert Torkil Lauesen den Zusammenhang zwischen Klassenverhältnissen und Imperialismus.

-> Berlin, 24.5.17, 19 Uhr, Aquarium, Skalitzer Str. 6

Queer-Debatte

Queer steht für eine selbstbewusst perverse Entgegnung auf den heterosexuellen Wahnsinn. Für Patsy l'Amour laLove ist queerer Aktivismus aber mittlerweile durch autoritäre Sehnsüchte und Sprechverbote gekennzeichnet. Mit Co-Autorinnen stellt sie ihren kürzlich erschienenen Sammelband »Beißreflexe« vor - und zur Diskussion.

-> Hamburg, 26.5.2017, 18 Uhr, Flora, Achidi-John-Platz 1

Queerhana

Unter einer Autobahnbrücke in Tel Aviv, unweit von der zeitgleich stattfindenden großen Gay Parade entfernt, schlugen einige Queers im Jahr 2002 ihr Camp auf. Die Party markiert die Geburtsstunde einer Bewegung, die jüdischen wie palästinensischen Queers ein politisches Zuhause abseits der israelischen Mainstream-Gay-Szene bot. 15 Jahre später wirft die Ausstellung »This Is a Free Zone« einen Blick zurück auf den Zusammenhang von Party und Politik.

-> Berlin, 26.5. bis 2.7.2017, 19 Uhr, NGBK, Oranienstr. 25

Radikale Linke in Frankreich

In seiner politischen Autobiographie »Ein ungeduldiges Leben« schildert der 2010 verstorbene Philosoph Daniel Bensaïd nicht nur seine eigene Entwicklung, sondern auch die der Neuen Linken in Frankreich und Lateinamerika. ak-Autor_innen Michael Koltan und Elfriede Müller stellen die Auseinandersetzungen der französischen radikalen Linken von 1960-2010 vor und lesen aus dem Buch.

-> Berlin, 31.5.2017, 20 Uhr, Schwarze Risse, Gneisenaustr. 2a

Demokratischer Konföderalismus

Die kurdische Freiheitsbewegung organisiert sich nach den Prinzipien des demokratischen Konföderalismus. Ob das Modell auch für die Linke in Europa handlungsleitend sein kann, ist umstritten. Ein eintägiges Seminar von Dem-Kurd Basel und dem Netzwerk Solidarischer Linker liefert Argumente dafür.

-> Basel, 3.6.2017, 10 Uhr, LoLa, Lothringerstr. 63

Feministisch kämpfen

Workshops zu Radiomachen, Selbstverteidigung und Beleidigen, Essen und Bücherstände, Konzerte mit Messed Up (Punk Rock, Grodno BY), Kenny Kenny Oh Oh (Punk, Leipzig/Berlin) und Private Altersvorsorge (Berlin) - all das gibt es beim feministischen Festival für FLTI* im Berliner Prenzlauer Berg.

-> Berlin, 4.6.2017, ab 12 Uhr, Ausland, Lychenerstr. 60

Extremismuskonzept und die Rechte

Angesichts des Aufstiegs neuer rechter Bewegungen dominiert im öffentlichen Diskurs die Rede von guten »Demokraten« und bösen »Extremisten«. Weil Stipendiat_innen der Hans-Böckler-Stiftung diese Gegenüberstellung für ein Teil des Problems und nicht ein Teil der Lösung halten, richten sie eine Konferenz aus, die sich den Wechselwirkungen zwischen neuen rechten Bewegungen und dem Extremismuskonzept widmet.

-> Berlin, 9. bis 10.6.2017, Technische Universität Berlin, Straße des 17. Juni 145

Unbeglichene Schulden

Der 10. Juni ist in Griechenland der wichtigste Gedenktag an die Opfer der Naziherrschaft. Die Eröffnung der 14. documenta in Kassel mit dem Motto »Von Athen lernen« am gleichen Tag wollen Aktivist_innen zur kulturpolitischen Intervention nutzen. Auf der Kundgebung in Gedenken an die Opfer von Distomo spricht Argyris Sfountouris, Überlebender des SS-Massakers.

-> Kassel, 10.6.2017, 10 Uhr, Friedrichsplatz vor dem Parthenon

Kurdisches Filmfestival

Seit 2002 findet in Berlin das Kurdische Filmfestival statt - sieben Tage lang werden diesmal zehn Spielfilme, sieben Dokumentarfilme und sechs Kurzfilme kurdischer Filmschaffender aus dem Iran, Irak, Syrien und der Türkei gezeigt.

-> Berlin, 15. bis 21.6.2017, Babylon, Rosa-Luxemburg-Str. 30

Frauen im Exil

Mujeres sin fronteras unterstützt seit vielen Jahren Frauen und Trans-Personen aus Lateinamerika mit muttersprachlicher Beratung. Die besondere Situation der Frauen und Trans, die Geschichte der Flucht und Migration aus Lateinamerika seit den 1980ern, Schwierigkeiten mit Papieren und das Leben in Deutschland sind Thema des Abends.

-> Hamburg, 16.6.2017, 19 Uhr, W3-Saal, Nernstweg 3