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Verein fuer politische Bildung, Analyse und Kritik e.V.

Gewerkschaft von unten

Die Arbeiterklasse formiert sich neu, prekär beschäftigte Migrant_innen gründen eigene kämpferische Gewerkschaften. Eine davon ist die »United Voices of the World« (UVW Union), die in London hauptsächlich lateinamerikanische Arbeiter_innen aus der Reinigungsbranche und Gastronomie organisiert. Auf Einladung des Jour Fixe berichten Aktivist_innen der UVW Union von ihren Kämpfen.

-> Hamburg, 25.3.2017, 14.30 Uhr, Centro Sociale, Sternstr. 2

Neukölln gegen Nazis

Brandanschläge, zerbrochene Fensterscheiben, auf Hausfassaden geschmierte Drohungen - seit mehreren Monaten steigt in Neukölln und anderen Berliner Bezirke das Ausmaß neonazistischer Gewalt. Antirassistische und antifaschistische Initiativen rufen mit einer Demonstration gegen Nazigewalt und Rassismus unter dem Motto »Jetzt erst recht!« zur Solidarität mit den Angegriffenen auf.

-> Berlin, 25.3.2017, 15 Uhr, U-Bahnhof Rudow

Lexikon der Leistungsgesellschaft

Ein Streifzug durch alltägliche Begriffe der Leistungsgesellschaft zeigt: Ob wir Sport treiben, über unsere Bosse sprechen, unser Siebziger-Jahre-Rennrad das Altbau-Treppenhaus hochtragen - die neoliberale Ideologie prägt unsere Persönlichkeit und unser Denken. Buchvorstellung mit ak-Redakteur Sebastian Friedrich.

-> Berlin, 28.3.2017, 19.30 Uhr, B-Lage, Mareschstr. 1

-> Köln, 20.4.2016, 19 Uhr, Autonomes Zentrum, Luxemburger Str. 93

-> Münster, 24.4.2017, 19.30 Uhr, Die Brücke - internationales Zentrum, Wilmergasse 2

Dabei bleiben

Lohnarbeit und/oder Kinder bedeuten für viele Linke das Ende ihres Engagements. In der Veranstaltungsreihe »Dabei bleiben - alles eine Frage der Organisierung?!« vom Leipziger Salon gegen den Ausstieg diskutieren in der ersten Veranstaltung die ehemaligen ak-Redakteurinnen Nicole Vrenegor und Sarah Lempp »Risiken und Nebenwirkungen« von Lohnarbeit.

-> Leipzig, 30.3.2017, 19 Uhr, UT Connewitz, Wolfgang-Heinze-Str. 12a

Lateinamerikanische Rechtswende

Linke Regierungen sind in mehreren lateinamerikanischen Ländern seit geraumer Zeit in der Krise: Soziale, ökonomische und politische Probleme sowie Massenproteste nehmen zu. Der Lateinamerikaexperte Ulrich Brand wird die Hintergründe dieser Entwicklungen skizzieren und die alternativen Konzepte der sozialen und politischen Bewegungen vorstellen.

-> Hamburg, 31.3.2017, 19.30 Uhr, Centro Sociale, Sternstr. 2

Digitalisierung

Manche Linke entdecken in der digitalisierten Arbeitswelt Elemente einer »nach-kapitalistischen Produktion«, etwa der englische Journalist Paul Mason. Die Autoren Rainer Fischbach und Matthias Martin Becker kritisieren die Vorstellung vom grenzenlosen Überfluss durch »digitale Produktion« und analysieren neue Ausbeutungsformen. Veranstalter: Buchladen zur schwankenden Weltkugel.

-> Berlin, 3.4.2017, 20 Uhr, Café Morgenrot, Kastanienallee 85

Gedenkort für Burak Bektas?

2012, in Zeiten einer massiven Naziangriffswelle, wurde Burak Bektas? von einem Unbekannten in Neukölln ermordet; ein rassistisches Motiv ist naheliegend. Zum fünften Jahrestag des Mordes an Burak wird der Grundstein des geplanten Gedenkortes sowie eine Gedenktafel von Familie Bektas? eingeweiht. Die Initiative für die Aufklärung des Mordes sammelt weiterhin Spenden für den Gedenkort.

-> Berlin, 5.4.2017, Rudower Str./Ecke Laubsängerweg

Roma Day

Am 8. April 1971 trafen sich erstmals 23 Rrom_nja-Repräsentanten aus 14 Ländern Europas in London und gründeten den Welt-Roma-Kongress. Seitdem wird der internationale Tag der Rrom_nja begangen. Antiziganismus ist immer noch allgegenwärtig. In Solidarität mit allen Geflüchteten fordern die Organisator_innen der Kundgebung: »Take Back the Future!«

-> Berlin, 8.4.2017, 14 Uhr, Paul-Löbe-Haus, Platz der Republik 1

G20-Aktionskonferenz

Nach der ersten Aktionskonferenz im Dezember 2016 treffen sich Aktivist_innen Anfang April in Hamburg auf der zweiten Aktionskonferenz, um eine gemeinsame Choreographie der Protestaktionen zu planen. Geplant sind bislang ein »Gipfel für globale Solidarität«, eine Vorabenddemonstration, ein Aktionstag am ersten Gipfeltag und eine internationale Großdemonstration.

-> Hamburg, 8. bis 9.4.2017, Ballsaal im Millerntorstadion, Heiligengeistfeld 1

Demokratische Moderne

Zum dritten Mal laden vorwiegend kurdische Organisationen zur internationalen Konferenz »Die kapitalistische Moderne herausfordern« ein. Drei Tage lang kommen Studierende, Wissenschaftler_innen und Akteur_innen sozialer Bewegungen zusammen, um in Vorträgen und Workshops über Ökologie, Staatstheorie, Geschichtsphilosophie und Alternativen zum Kapitalismus zu diskutieren.

-> Hamburg, 14. bis 16.4.2017, Audimax der Universita?t Hamburg, Von-Melle-Park 4

Ravensbrück

Zum 72. Jahrestag der Befreiung des Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück finden in der Gedenkstätte zahlreiche Veranstaltungen statt. Neben einem Symposium zu schwul-lesbischen Erinnerungskulturen lesen Autor_innen aus Büchern zu politischen Gefangenen, zur Zwangsarbeit für Siemens und der Inhaftierung von »Berufsverbrecherinnen« in Ravensbrück.

-> Fürstenberg, 20. bis 23.4.2017, Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, Straße der Nationen

Unbequeme Opfer

Ab November 1933 konnte die Kriminalpolizei im Rahmen der »vorbeugenden Verbrechensbekämpfung« Vorbestrafte in Konzentrationslager einweisen. Ihre materielle Entschädigung war kein Thema, auch aus der Erinnerungskultur bleiben sie weitgehend ausgeschlossen. Dagmar Lieske liest aus ihrem Buch »Unbequeme Opfer? >Berufsverbrecher< als Häftlinge des KZ Sachsenhausen«.

-> Berlin, 25.4.2017, k-fetisch, Wildenbruchstr. 86