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Verein fuer politische Bildung, Analyse und Kritik e.V.

Alltime-Classics für das Jahr 2020

Knast-Demos Silvester

Die Knastdemos an Silvester sind mehr als gute linke Tradition. In den letzten Stunden des Jahres, in denen sich ein großer Teil der Gesellschaft bei »Dinner for one« Sherry einflöst, zeigen wir uns solidarisch mit denen, die hinter Gittern sitzen. 82 Gefangene haben sich im Jahr 2017 das Leben genommen. Das unterstreicht die Dringlichkeit, mit der an Silvester gegen Knäste protestiert wird.

-> Bundesweit, 31.12.2019

Kämpferische Gewerkschaftspolitik

Die Gewerkschaften verharren seit Jahren auf ihrem Kurs der Standortpolitik und Konfliktvermeidung. Deshalb haben sich kritische örtliche und bundesweite Initiativen im Verlauf dieses Jahres in mehreren Vernetzungstreffen darauf verständigt, am 25. und 26. Januar in Frankfurt eine Strategiekonferenz durchzuführen. Ziel ist es, Vorschläge für den Kampf um einen Kurswechsel der Gewerkschaften auszuarbeiten.

-> Frankfurt am Main, 25.- 26. 1.2020, 11 Uhr, »Haus der Jugend«, Deutschherrnufer 12

Newroz

Das kurdische Neujahrsfest Newroz, das am 21. März gefeiert wird, ist aus dem Widerstandsgeist des kurdischen Volkes entstanden und symbolisiert diesen bis heute. Newroz wurde und wird als Beginn eines neuen Jahres gefeiert, wenn der Winter vorbei ist und der Frühling kommt. In den letzten Jahren war Newroz immer wieder mit Tragödien und Niederlagen, aber auch mit dem Sieg der Freiheit und mit Hoffnung verbunden. 2019 wurde das Newrozfest vom Angriffskrieg gegen Afrin überschattet. Auch aktuell attackiert das Erdo?an-Regime Nordsyrien. Beim Newrozfest 2020 wird der Gefallenen gedacht und den Kämpfenden vor Ort ein Zeichen der Solidarität gesendet.

-> Bundesweit, 21.3.2020

Luxemburg-Liebknecht-Demo

Jedes Jahr findet die Demonstration zur Ehrung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht statt. Das Gedenken an sie und ihre Ideen wird mit den Forderungen aus den Kämpfen unserer Zeit verbunden: für Frieden und internationale Solidarität, gegen Ausbeutung, gegen den Abbau demokratischer Rechte und das Anwachsen faschistischer Gefahren. Trotz alledem!

-> Berlin, 12. 1.2020, 10 Uhr, U-Bhf. Frankfurter Tor

Internationaler Frauenkampftag

Am 8. März ist Internationaler Frauenkampftag. Schon seit über 100 Jahren streiken, streiten und kämpfen Frauen* für ihre Rechte und gegen jede Unterdrückung. Über die Welt breitet sich eine Bewegung von streikenden Frauen und Queers* aus, von Polen bis Argentinien, von New York bis Hongkong, von Spanien über Nigeria bis Australien. Auch hier in Deutschland wird gestreikt. Mehr auf: https://frauenstreik.org

-> Bundesweit, 8.3.2020

Mietenwahnsinn und Verdrängung

Das »Aktionsbündnis gegen Mietenwahnsinn und Verdrängung«, ein bundesweiter Zusammenschluss von Mieterinnen- und Mieterinitiativen und Recht auf Stadt-Gruppen ruft dazu auf, sich am 28. März 2020 am internationalen »Housing Action Day« zu beteiligen. Unter dem Motto »Wohnen für Menschen statt für Profite!« werden an diesem Tag in ganz Europa Initiativen und Gruppen gegen steigende Mieten, Verdrängungsprozesse und Zwangsräumungen auf die Straße gehen.

-> Bundesweit, 28.3.2020

Antikapitalistische Konferenz

Die Konferenz ist eine Fortsetzung der drei Konferenzen aus den Jahren 2012, 2015 und 2017 in Hamburg. Es werden gemeinsame Perspektiven jenseits des krisengeplagten Systems der kapitalistischen Moderne diskutierten. Die Konferenz versteht sich auch als ein Ort des Austauschs, an dem bei den vergangenen Konferenzen politische Bewegungen wie die Zapatistas oder die kurdische Freiheitsbewegung ihre Ideen vorstellten und antikapitalistische Vordenker ihre Analysen mit den Zuhörer*innen teilten.

-> Hamburg, 10.-12.4.2020 

1.Mai-Demonstrationen

Seit 101 Jahren ist der 1. Mai als internationaler Tag der Arbeiterbewegung ein Feiertag, und auch 2020 wird bundesweit zu gewerkschaftlichen und revolutionären Maidemonstrationen aufgerufen. Seit einigen Jahren versuchen Nazis den 1. Mai für sich zu vereinnahmen. Für 2020 ruft die Partei Die Rechte zum Naziaufmarsch nach Hamburg-Bergedorf auf. Dort werden sie auf viele antifaschistische und klassenkämpferisch motivierte Demonstrant*innen treffen, die den Aufmarsch verhindern werden.

-> Bundesweit, 1.5.2020

Rheinmetall Hauptversammlung

Die Profiteure deutscher Waffenexporte und globaler Aufrüstung kommen am 5. Mai zusammen. Sie füttern die Kriegsmaschine, die millionenfach Leid und Vertreibung produziert und Abertausende Tote zurücklässt. Das Bündnis »Rheinmetall entwaffnen« ruft zu Protesten auf. Die Folgen der Kriege sollen sichtbar gemacht und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezwungen werden.

-> Berlin, 5.5.2020

75 Jahre Tag der Befreiung

Mehr als 55 Millionen Menschen fielen Naziterror, Holocaust und Vernichtungskrieg zum Opfer. Sie bezahlten den deutschen Griff nach der Weltherrschaft mit unvorstellbarem Leid und ihrem Leben. Am 8. Mai 2020 feiern wir den 75. Jahrestag der Befreiung und erinnern in besonderer Dankbarkeit an die Befreierinnen und Befreier. Nie wieder Faschismus - nie wieder Krieg!

-> Bundesweit, 8.5.2020

Gesundheitsministerkonferenz

Pflegerinnen und Pfleger, Hebammen und Reinigungskräfte aus den Krankenhäusern der Republik werden gemeinsam mit Patient*innen anlässlich der Gesundheitsministerkonferenz in Berlin demonstrieren. Wie schon 2019 ist zu erwarten, dass mehrere tausend Menschen für mehr Personal und die Rekommunalisierung von Krankenhäusern auf die Straße gehen werden.

-> Berlin, 17.-18.6.2020

Gegen den »Marsch für das Leben«

Am 19. September 2020 findet in Berlin der »Marsch für das Leben« statt, an dem jährlich tausende selbsternannte »Lebensschützer« ein generelles Verbot von Abtreibungen fordern. Sie vertreten konservative Geschlechterrollen, eine rigide Sexualmoral, sind homo- und transfeindlich und berufen sich dabei auf Gott und die Bibel. Alle, die gegen diese menschenfeindlichen Positionen sind und sich für reproduktive Rechte für alle und das Recht auf Abtreibung einsetzen wollen, sind aufgerufen sich an den Protesten gegen den »Marsch für das Leben« zu beteiligen.

-> Berlin, 19.9.2020

Tag gegen Gewalt an Frauen

Täglich werden Frauen in Deutschland sexuell belästigt und vergewaltigt. Bei einer Studie aus dem Jahr 2004 gaben 40 Prozent der befragten Frauen, an im Laufe ihres Lebens körperliche oder sexualisierte Gewalt erlebt zu haben. Die Dunkelziffer ist nochmal deutlich höher. Jeden dritten Tag wird in Deutschland eine Frau umgebracht. Der 25. November ist der Tag gegen Gewalt an Frauen, an dem Tausende dagegen protestieren werden.

-> Bundesweit, 25.11.2020