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Verein fuer politische Bildung, Analyse und Kritik e.V.

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Was tun gegen die AfD?

Zehn Vorschläge wie der rechte Vormarsch gestoppt werden könnte

Fabian Mohr CC 2.0

Dass es einer rechten Partei irgendwann gelingen würde, sich in der deutschen Parteienlandschaft zu etablieren, war angesichts weit verbreiteter rechter Einstellungen in Teilen der Bevölkerung zu erwarten. Nun ist sie da: die Partei »rechts der Union«. Die Alternative für Deutschland (AfD) ist auch deshalb so erfolgreich, weil sie ihre reaktionären Inhalte in eine moderne Hülle packt. Dazu gehört unter anderem, sich von Neonazis abzugrenzen und sich als bürgerlich zu präsentieren. Entsprechend funktionieren erprobte Antifastrategien - diskreditieren, blockieren und ausgrenzen - nicht mehr.

Was also tun gegen das rechte Projekt? In den Diskussionsbeiträgen wird deutlich, dass es zum jetzigen Zeitpunkt keine einheitliche Strategie gegen die Rechten gibt. Das dürfte jedoch weniger auf mangelnde Vorbereitung zurückzuführen sein. Vielmehr sind die verschiedenen Ansätze Ausdruck einer gesellschaftlichen Linken, in der es sehr unterschiedliche Auffassungen darüber gibt, wie diese Gesellschaft zu fassen ist, wo es hingehen soll - und wie entsprechende Pfade bestritten werden können.

32 Seiten mit Beiträgen von Sebastian Friedrich, Anna Berg und Tanya Zorn, Julia Meier, Jörg Nowak, der Gruppe antifa nt, Maike Zimmermann, Peter Birke, Hannah Eberle und Emily Rose, David Begrich, David Bebnowski.

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Inhalt

Falsche Alternativen.
Warum breite Bündnisse gegen die AfD keine Perspektive für Linke sind.
Sebastian Friedrich

One Solution: Feminism!
Im Kampf gegen die AfD müssen wir Antifaschismus und Feminismus gleichberechtigt zusammendenken.
Von Anna Berg und Tanya Zorn

Die AfD bekämpfen, bevor es zu spät ist.
Eine Replik auf einen Beitrag von Sebastian Friedrich in ak 615
Von Julia Meier

Doppelstrategie gegen rechts.
Der Aufstieg der AfD ist ein Projekt der bürgerlichen Klassenherrschaft.
Von Jörg Nowak

Die gesellschaftlichen Verhältnisse ins Wanken bringen.
Der Nationalismus und der Rassismus der AfD lassen sich erst durch gendertheoretisch unterfütterte Kritik umfassend begreifen.
Von der Gruppe antifa nt

Keine falschen Kompromisse.
Im Kampf gegen die AfD mangelt es an den richtigen politischen Konzepten.
Von Maike Zimmermann

Rechte Show und linke Kopfschmerzen.
Warum die ak-Debatte zur AfD mich bislang eher ratlos macht.
Von Peter Birke

Weniger Kulturkampf, mehr Klassenkampf.
Gegen die AfD braucht es eine Intervention in die progressive Mitte.
Von Von Hannah Eberle und Emily Rose

Die Ebene der moralischen Empörung verlassen.
Die völkischnationalistischen Inhalte der AfD sind in Ost- und Westdeutschland gleichermaßen, aber auf unterschiedliche Weise erfolgreich.
Von David Begrich

Das Ende als Anfang.
Im Kampf gegen die AfD sollte die Bewegungslinke den Schulterschluss mit der Linkspartei suchen.
Von David Bebnowski